Mit dem neuen elektrischen Luxusmodell EQS gehen in Kombination mit Mercedes me Charge wichtige Neuerungen und Services beim Lademanagement einher. So ist u.a. zukünftig keine Authentifizierung nötig, die Bezahlung erfolgt automatisch durch Mercedes me Charge. In Japan ist beim EQS sogar bidirektionales Laden möglich.

Ganzheitliches Ladekonzept des neuen EQS ohne Authentifizierung

Mit der neuen Mercedes me Charge Funktion Plug & Charge lässt sich der EQS an Plug & Charge-fähigen öffentlichen Ladesäulen noch bequemer laden: Mit dem Einstecken des Ladekabels startet der Ladevorgang sofort, es ist keine weitere Authentifizierung durch den Kunden notwendig. Die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladestation erfolgt direkt über das Ladekabel.

Wie bisher profitieren Mercedes me Charge Kunden auch hier von der integrierten Bezahlfunktion mit automatischem Bezahlvorgang. Der Kunde hinterlegt einmalig seine Zahlungsmethode. Jeder Ladevorgang wird dann automatisch abgebucht – auch im Ausland. Die einzelnen Ladevorgänge werden monatlich in einer übersichtlichen Rechnung zusammengestellt.

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Ob eine Ladestation Plug & Charge-fähig ist, kann über die Anzeige der Ladestationsdetails auf der Headunit des EQS sowie der Mercedes me App eingesehen werden. Ferner kann gezielt nach entsprechenden Ladestationen gesucht werden. Zunächst wird diese komfortable Authentifizierungsmethode an den europaweiten Schnellladestationen von IONITY sowie an ausgewählten Ladestationen in den USA verfügbar sein. Plug & Charge ist der vierte Zugang zum Laden nach der Freigabe per MBUX auf dem Media-Display des Fahrzeugs, der Mercedes me App und der Mercedes me Charge Ladekarte.

Green Charging – mehr Nachhaltigkeit und Transparenz für die Kunden
Grünstrom, also Strom aus erneuerbaren Energien, ist im Lebenszyklus eines Elektroautos ein signifikanter Faktor, um CO2-Emissionen zu vermeiden. Denn rund 50 Prozent des CO2-Fußabdrucks eines batterieelektrischen Fahrzeugs entstehen beim aktuellen EU-Strommix in der Nutzungsphase, folglich aufgrund von CO2-behafteten Ladevorgängen.

Daher ermöglicht Mercedes-Benz grünes Laden an allen über 200.000 öffentlichen Ladepunkten von Mercedes me Charge in Europa. Das gilt für die Kunden aller Mercedes-EQ Modelle und aller Plug-in-Hybride. Der Start in den USA und in Kanada folgt im weiteren Lauf des Jahres mit dem EQS.

So funktioniert Green Charging: Um die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien zu fördern, verwendet Mercedes-Benz Herkunftsnachweise zur Vergrünung des Ladevorgangs, deren Qualität durch ein Ökostromlabel definiert wird. Das stellt sicher, dass für das Laden von Elektrofahrzeugen eine äquivalente Strommenge aus erneuerbaren Energien ins Stromnetz eingespeist wird. Geladene Energiemengen werden also nach dem eigentlichen Ladevorgang durch Grünstrom ausgeglichen und darüber hinaus Anreize zur Investition in erneuerbare Energieanlagen geschaffen.

Ganzheitliches Ladekonzept des neuen EQS ohne Authentifizierung

Mercedes me Charge – das weltweite Ladenetzwerk wächst weiter
Mercedes me Charge ist eines der größten Ladenetzwerke weltweit und wächst stetig: Aktuell verfügt es über 500.000 AC- und DC-Ladepunkte weltweit, davon über 200.000 in Europa. Allein hier sind es über 400 verschiedene Betreiber von öffentlichen Ladestationen, zu deren Ladepunkten die Kunden von Mercedes me Charge Zugang erhalten.

Hierfür ist mit Mercedes me Charge nur ein einziger Vertrag notwendig: Die Kunden profitieren von einer integrierten Bezahlfunktion mit einfacher Abrechnung, nachdem sie einmalig ihre Zahlungsmethode beim Mercedes me Charge-Partner hinterlegt haben. Das Ziel: ein entspanntes, unkompliziertes Reisen mit Transparenz und Planungssicherheit.

Bidirektionales Laden – der EQS als Back-up für das eigene Stromnetz
In Japan wird mit dem EQS auch bidirektionales Laden möglich sein, also Laden in beide Richtungen. Der dortige Ladestandard CHAdeMO („Charge de Move“, deutsch: Bewegung durch Ladung) unterstützt bidirektionales Laden, was die Voraussetzung für Anwendungen wie V2G („Vehicle-to-Grid“, deutsch: vom Fahrzeug ins Netz) und V2H („Vehicle-to-Home“, deutsch: vom Fahrzeug ins Haus) ist. Somit kann der EQS beispielsweise als Zwischenspeicher für Strom aus der heimischen Photovoltaikanlage dienen oder beim Ausfall des öffentlichen Stromnetzes den Haushalt mit Energie versorgen.

Über den neuen EQS
Der EQS ist das eigenständige, vollelektrische Mitglied im S-Klasse Segment und kommt im August auf den Markt. Auf der neuen Architektur folgen mit der Business-Limousine EQE und den SUV-Varianten von EQS und EQE bald weitere Modelle. Mit dem EQS können die Kunden des Luxussegments alle Vorteile einer reinen Elektroarchitektur in Sachen Raumangebot und Design optimal nutzen. Mit Reichweiten über 700 km (nach WLTP) wird der EQS den Ansprüchen an eine progressive Limousine im S-Klasse Segment auch in dieser Hinsicht gerecht.

Die neue Luxus- und Oberklasse-Generation von Elektrofahrzeugen basiert auf einer eigens dafür entwickelten Architektur, die in jeder Hinsicht skalierbar und modellübergreifend einsetzbar ist: Radstand und Spurweite sowie alle übrigen Systemkomponenten, insbesondere die Batterien, sind dank des modularen Systembaukastens variabel. Das Fahrzeugkonzept ist damit für alle Anforderungen einer zukunftsorientierten, batterieelektrischen Modellfamilie optimiert.

Quelle/Bilder: Daimler AG