Mit dem EQA hat Mercedes-Benz das Einstiegsmodell für die Technologiemarke vorgestellt, welches eine vollelektrische Reichweite von bis zu 486 km (nach NEFZ) besitzt. Dabei schleppt das Modell eine Hochvoltbatterie mit, die nach markenspezifischer Norm bereits 480 kg auf die Waage bringt.

Hochvoltbatterie des EQA wiegt 480 kg

Hochvoltbatterie des EQA

Die Hochvoltbatterie im EQA – positioniert unterhalb der Passagierkabine in der Fahrzeugmitte – umfasst die Abmessungen von 1.900 x 1.378 x 302 mm und besitzt eine Nominalkapazität von rund 190 Ah. Die maximale Leistung der Batterie liegt bei 260 kW, die netto nutzbare Kapazität bei 66,5 kWh.  Die Batterie selbst besteht aus 200 Lithium-Ionen Zellen in Form von 5 Modulen, dessen Nennspannung der Hersteller mit 368 Volt bzw. die Maximalspannung mit 420 Volt angibt.

Anzeige:

Vergleich zum Verbrenner und Plug-In Hybriden

Betrachtet man das Gewicht des EQA 250, bringt das Modell ein Leergewicht von 2.040 kg auf die Waage, wobei die Zuladung bei 430 kg liegt. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 2.470 kg. Vergleicht man den EQA 250 hierzu mit dem GLA Verbrenner, beispielsweise mit dem GLA 250 – fallen schnell die unterschiedlichen Gewichtsangaben auf. So wiegt der Benziner leer lediglich 1.485 kg, wobei die Zuladung hier bei 525 kg liegt. Das zulässige Gesamtgewicht liegt hier dann bei 2.010 kg. Der Plug-In-Hybrid GLA 250 e wird hingegen mit einem Leergewicht von 1.775 kg angegeben, dessen Zuladung bei 520 kg (2.295 kg Gesamtgewicht) liegt.

Hochvoltbatterie des EQA wiegt 480 kg

EQA muss sich den Kernwettbewerbern stellen

Gegenüber der Konkurrenz bzw. den Kernwettbewerbern hat Mercedes-Benz den EQA durchaus passend positioniert, wobei man vor allen den BMW i3S sowie den ID.3 von Volkswagen sowie den vollelektrischen Hyundai KONA betrachten muss. Ferne zählen aber auch der XC40 Recharce Pure Electric sowie der Polestar 2 und das Tesla Model Y zur Konkurrenz des EQAs.

Hier die wichtigsten Daten im Vergleich (mit Leistung, Energieinhalt sowie maximale Ladeleistung sowie Reichweite mit Beschleunigung:

Mercedes-Benz EQA 250 140 kW / 375 Nm Netto ca. 66,5 kWh 11 kW (AC), 100 kW (DC) 426 km (WLTP) 8,9 s
BMW i3s (120 Ah Variante) 135 kW / 270 Nm Netto 38 kWh 11 kW (AC), 50 kW (DC) 285 km (WLTP) 6,9 s
VW ID.3 Pro S (77 kW) 150 kW / ca. 310 Nm Netto 77 kWh 11 kW (AC), 125 kW (DC) 550 km (WLTP) 7,9 s
Tesla Model Y (Maximale Reichweite, Dual Motor) 258 kW / ca. 527 Nm Netto 72,5 kWh 11 kW (AC), ca. 250 kW (DC) ca. 505 km (WLTP) 5,1 s
Hyundai KONA Elektro (150 kW) 150 kW / 395 Nm Netto 64 kWh 11 kW (AC), 100 kW (DC) 449 km (WLTP) 7,9 s
Volvo XC40 Recharge Pure Electric 300 kW / 660 Nm 78 kWh 11 kW (AC), 150 kW (DC) 400 km (WLTP) 4,9 s
Polestar Polestar 2 300 kW / 660 Nm 78 kWh 11 kW (AC), 150 kW (DC) 470 km (WLTP) 4,7 s

Bilder: Daimler AG