Die Produktion des ersten rein elektrisch angetriebenen Serienfahrzeuges von Mercedes-Benz aus Ungarn startet im Werk Kecskemét voraussichtlich im IV. Quartal 2021. Die Produktion baut auf die bestehende Infrastruktur auf.

EQB Produktion startet im 4. Quartal 2021

EQB Serienfertigung startet im 4. Quartal 2021

Nach dem Start des EQA Serienmodells im Mercedes-Benz Werk in Rastatt als erstes vollelektrisches Komfort-SUV von Mercedes-Benz folgt im vierten Quartal 2021 das ungarische Werk Keskemét als weiterer Standort mit der Produktion des EQB. Erst im Juli 2020 begann man in Ungarn mit der Serienfertigung von zwei Plug-in-Hybridmodellen der Kompaktwagenfamilie, dem CLA 250 e Coupé sowie dem CLA 250 e Shooting Brake der Baureihe 118.

Hinsichtlich der Transformation zur Elektrifizierung und Digitalisierung des Produktionsnetzwerks wird der ungarische Standort mit geplanten Investitionen von insgesamt 100 Millionen Euro bis in das Jahr 2025 weiter gestärkt.

EQB Produktion startet im 4. Quartal 2021

“Pilot Line” fertigt erste Prototypen 

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Aktuell werden im Werk Keskemét erste Prototypen auf einer speziellen, separaten Produktionslinie, der sogenannten “Pilot Line” produziert, um die Prozesse der späteren Serienfertigung planen und effizient gestalten zu können. Später wird man alle Antriebsvarianten auf den normalen Produktionslinien vorfinden, vom klassischem Verbrenner- über den Plug-in-Hybrid bis hin zu den vollelektrischen Antriebe.

EQB basiert auf EVA 1.5 Plattform

Der EQB (X 243) selbst basiert auf der bereits existierenden EVA 1.5 Plattform und wird standardmäßig über die Vorderachse angetrieben, wenn auch eine 4MATIC-Variante mit einer zweiten Elektromaschine an der Hinterachse ebenfalls kommen wird.

Wir rechnen so mit dem EQB 250 als Einstiegsmotorisierung sowie den Allradvarianten EQB 300 4MATIC sowie EQB 350 4MATIC. Eine AMG-Variante ist hingegen nicht zu erwarten, im Gegensatz zum EQE und EQS.

Der Antriebsstrang (eATS) des EQB kommt voraussichtlich weiterhin vom Zulieferer ZF, wie es auch schon beim EQC-Modell (N 293) der Fall ist.

Bilder: Daimler AG

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