Die bereits in Europa eingeführte neue Generation der Mercedes me connect Apps sind ab sofort nun auch in den USA für die Fahrzeuge von Mercedes-Benz, Mercedes-AMG sowie Mercedes-Maybach im App Store erhältlich.

Neue Generation der Mercedes me connect Apps starten in den USA

Mercedes me Connect Apps

Die vom Grund auf neu gestalteten Mercedes me connect Apps der nächsten Generation bietet nun auch in den USA die Möglichkeit, die Fahrzeuge fernzusteuern. Neben der Fernverriegelung- und Entriegelung und des Abrufs des Fahrzeugstatus ist in den USA hier zusätzlich eine Fernstartfunktion für den Motor vorhanden.

Mittels Ferndiagnosetest kann der Händler-Servicetechnik nun ebenso Diagnosedaten aus der Ferne abrufen, um Probleme zu beheben. Die Mercedes me connect App enthält ebenso Karten- und Navigationsfunktionen, die direkt an das Navigationssystem des Fahrzeuges gesendet werden kann.

Apps basieren auf einer gemeinsamen Entwicklungsplattform

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Das eigentlich Bahnbrechende bei den neuen Mercedes me Apps läuft im Hintergrund, denn die neuen Apps basieren erstmals auf einer gemeinsamen, standardisierten Entwicklerplattform. Als erster Automobilhersteller hat Mercedes-Benz im Jahr 2019 Software-Entwicklern aus aller Welt Zugriff auf das Software Development Kit (kurz: SDK) gewährt. Das SDK fungiert als eine Art Programmierbaukasten: Es stellt Schnittstellen zum Fahrzeug zur Verfügung, auf die neue Apps aufbauen können. Die Sicherheit der Daten ist dabei zu jedem Zeitpunkt garantiert.

Die neue Generation der Mercedes me Apps wurde in einer internationalen Daimler-internen Community vor allem gemeinsam mit den USA und China entwickelt und im engen Austausch mit Kunden erprobt. Nach ersten internen Tests hat Mercedes-Benz Anfang 2020 zunächst ein Pilotprojekt in Frankreich, Spanien und UK und ab Anfang Juni in Irland und Ungarn gestartet. Inzwischen sind die neuen Apps in 35 Märkten inkl. Deutschland und ab sofort auch in den USA im Apple- und Google-App-Store verfügbar.

Symbolbilder: Daimler AG

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