Kurz vor dem Start in seine zweite Saison in der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft freut sich das Mercedes-Benz EQ Formel E Team, bekanntgeben zu können, dass es das Drei-Sterne-Umwelt-Prüfsiegel des Automobilweltverbandes FIA erhalten hat.

Ziel des ökologischen Zertifizierungsprogramms (Environmental Accreditation Programme) der FIA ist es, Teilnehmern dabei zu helfen, ihre ökologische Performance zu messen und zu steigern. Dabei kommt es nicht nur auf das reine Umweltmanagement an, sondern auch darauf, die bestehenden Prozesse und Abläufe fortlaufend zu verbessern und die Grundlagen für einen nachhaltigen Betrieb zu legen.

Das Mercedes-Benz EQ Formel E Team schloss die Prüfung im November 2020 erfolgreich per Fernkontrolle ab. Die Basis dafür bildeten die gemeinsamen Maßnahmen der Mercedes-Benz Motorsport-Standorte in Brackley und Brixworth sowie der HWA AG in Affalterbach. Die HWA AG, die für den Renneinsatz der Autos verantwortlich zeichnet, wurde von der FIA ebenfalls in diesem Jahr mit dem Drei-Sterne-Umwelt-Prüfsiegel ausgezeichnet.

Drei Sterne: Wichtiger Meilenstein ist erst der Anfang

„Ich freue mich sehr, dass unser Team nach seiner Rookie-Saison in der Formel E das Drei-Sterne-Umwelt-Prüfsiegel der FIA erhalten hat und wir uns damit dem Mercedes-AMG Petronas Formel 1 Team sowie allen Teams, Veranstaltern und Rennserien anschließen können, die diesen Meilenstein schon erreicht haben“, sagte Ian James, Teamchef des Mercedes-Benz EQ Formel E Teams.

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„Wir haben die Verantwortung, nicht nur den Vorgaben der FIA zu entsprechen, sondern alles in unserer Macht Stehende zu unternehmen, um unseren CO2-Fußabdruck zu verringern“, so James weiter. „Deshalb stellt dieses Prüfsiegel für uns einen sehr wichtigen Schritt dar, aber schlussendlich müssen wir sicherstellen, dass wir alle uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen und Stellhebel nutzen, um unser Team so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Und genau das werden wir auch tun.“

„Wir haben das Glück, dass wir neben Mercedes-Benz weitere Partner besitzen, die in ihren Bereichen führend auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit sind. Denn unser Weg zu einem nachhaltigeren Team endet nicht mit dem Erreichen dieses Drei-Sterne-Status. Mit der Hilfe von Vestas, NEOM und SAP, um nur einige zu nennen, geht unsere Arbeit über die Automobilindustrie hinaus. Deshalb haben wir uns fest vorgenommen, diesen Weg im Jahr 2021 und darüber hinaus weiter fortzusetzen und Ideen umzusetzen, die einen Unterschied ausmachen. Das ist für uns als Team und als Startup, das gerade einmal seit 18 Monaten besteht, unglaublich wichtig.“

Im Laufe der kommenden zwölf Monate wird das Team seine Maßnahmen in zwölf „Nachhaltigkeits-Zielen“ zusammenfassen. Diese reichen von motorsport-spezifischen Schulungen und Weiterbildungen bis zu Veränderungen im Bereich unserer Einkaufspraktiken sowie Reisevorschriften.

„Die FIA gratuliert dem Mercedes-Benz EQ Formel E Team zum Erreichen des Drei-Sterne-Status im ökologischen Zertifizierungsprogramm der FIA“, fügte FIA-Präsident Jean Todt hinzu. „Das Team erfüllt damit, ebenso wie das Mercedes-AMG Petronas F1 Team, die Kriterien für das höchste Umweltprüfsiegel der FIA. Ein Beweis für das starke Engagement der Marke im Hinblick auf ökologische Nachhaltigkeit. Das Mercedes-Benz EQ Formel E Team ist nach Mahindra Racing und Envision Virgin Racing das dritte Formel-E-Team, das diesen Status erreicht hat und ich freue mich sehr, dass dieser Kreis immer größer wird.“

„Wir freuen uns sehr, dass das Mercedes-Benz EQ Formel E Team das Drei-Sterne-Umwelt-Prüfsiegel der FIA erhalten hat“, sagte Jamie Reigle, Chief Executive Officer der Formula E. „Es ist ermutigend zu sehen, dass Teams aus der ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft bei einer der grundlegenden Aufgaben der Formel E auf „Best Practices“ setzen. Dass Mercedes diese angesehene Auszeichnung für seinen Einsatz im Bereich der Nachhaltigkeit erhalten hat, untermauert ihr Engagement für die Mission der Formel E sowie die #PurposeDriven Bewegung der FIA.“

We Drive the City: Besseres Leben in den Städten

Mit seiner Kampagne „We Drive The City“ engagiert sich das Team auch dafür, den Gedanken der Nachhaltigkeit voranzutreiben und an der Gestaltung der städtischen Kultur rund um die Welt teilzuhaben, um dadurch zu einem besseren Leben für alle in der Stadt beizutragen.

Gemeinsam mit Mercedes-Benz hat sich das Team vorgenommen, einen Dialog über Konzepte und Lösungsansätze zu eröffnen, mit denen die heute bestehenden Herausforderungen der urbanen Mobilität gelöst werden können und gleichzeitig einen Blick in die Zukunft der E-Mobilität, Dekarbonisierung und Digitalisierung zu gewähren.

Mercedes-Benz Motorsport-Familie: Gemeinsam stark

Diese Maßnahmen auf und abseits der Rennstrecke stehen im Einklang mit der Nachhaltigkeitsoffensive Ambition2039 der Daimler AG sowie der im März dieses Jahres von Mercedes-Benz angekündigten nachhaltigen Geschäftsstrategie für seine Motorsport-Aktivitäten.

Der Rennsport spielt eine entscheidende Rolle als High-Speed-Entwicklungslabor für Spitzentechnologien und Prozesse, sowohl bei Rennwagen als auch bei Straßenfahrzeugen. Mit seinen Teams in der Formel E und der Formel 1 erforscht Mercedes-Benz Innovationen, fördert den Technologietransfer und präsentiert moderne, umweltverträgliche Mobilitätstechnologien von Hybrid Power Units bis hin zu batterieelektrischen Technologien.

Das Mercedes-Benz EQ Formel E Team profitiert unter anderem von den bereits umgesetzten Maßnahmen der beiden Technologie-Zentren in Brixworth und Brackley, die beide nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert sind.

Das High-Tech-Chassis-Werk in Brackley setzt auf erneuerbare Energiequellen, um den gesamten Betrieb mit Strom zu versorgen. Dazu gehören unter anderem der Windkanal des Teams, das Datenzentrum, die digitale Simulationsumgebung und die Prüfstände.

Das Technologiezentrum in Brixworth, in dem Mercedes-AMG High Performance Powertrains (HPP) die Antriebsstränge für seine Formel-E- und die Formel 1-Teams entwickelt und herstellt, erzeugt mehr als die Hälfte seiner Elektrizität durch Solarkollektoren und Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung vor Ort. Bei allen externen Energiequellen hat sich HPP einen Wechsel auf erneuerbare Energien zum Ziel gesetzt.

Quelle: Daimler AG

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