Der Blogger Mark Kreuzer hat eine aktuelle EQS Testträger-Kolonne des kommenden EQS auf der Autobahn im Video festgehalten – und die Fahrzeuge nicht nur während der Fahrt abgelichtet, sondern auch beim Ladevorgang.

EQS Testträger beim Ladevorgang erwischt

In seinem Blog schreibt Mark “Es ist nicht das erste Mal, dass ich auf meinen vielen Fahrten einem Erlkönig begegnet bin. Aber dass sich die Wege eines Erlkönigs und die Geschwindigkeitsprofile so lange überschnitten haben, war auch für mich eine neue Erfahrung” – und weiter: “Da über den EQS noch nicht viel bekannt ist , habe ich natürlich versucht möglichst Aufmerksam zu sein und habe meine Eindrücke in einem Video zusammengefasst. Besonders spannend wurde es, als die EQS-Modelle zur Schnelladestation abgebogen sind…”

110 kWh Batterie nicht unwahrscheinlich

Überrascht ist der Blogger auch von den abgelesenen Ladewerten: in etwa 26 Minuten lud das Modell etwa 53 kWh Strom und erreichte einen Ladestand von 84 Prozent. Kreuzer errechnete anhand der Ladedaten mit + 55 % einen Wert von 53,47 kWh, wobei die Gesamtbatterie bei groben 97 kWh liegen sollte. Da die Gesamtbatterie aber nie komplett genutzt wird, ist eine Größe von 110 kWh für den EQS also nicht ganz unwahrscheinlich.

Das Video zeigt einer SoC von 29 % eine Ladeleistung von 119,3 kWh, bei 40 % bei 113,7 bzw. 59 % bei 138,5 %, die bei 69 % noch bei 137,6 liegt. Bei 84 % SoC sank die Ladung auf immer noch stattliche 118,2 kWh. Aufgrund der aktuellen Temperaturen wird die Ladeleistung aber noch nicht maximal erfolgt sein.

Um mit der Batterie eine Reichweite von 700 km zu erreichen, müsste der Verbrauch übrigens bei ~15,71 kW/100 km liegen, was mit einer langsamen Fahrweise auch möglich sein sollte.

Mercedes EQS Erlkönig beim Laden und Fahren (mit Zensur) *4k

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Ladung mit maximal 138 kW

Auffällig beim Ladevorgang war, das auch bei fast vollem Akku noch rund 118 kW anlagen, wobei die meisten Modelle bei 80 Prozent State-Of-Charge bereits einknicken. Die vorhandene HPC Ladestation mit 300 kW Leistung zeigte aber auch, das der Mercedes wohl nicht über ein 800 Volt Bordnetz verfügt, da die Spitzenwerte bei rund 138 kW lagen.

Video/Bilder: Marc Kreuzer


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