Mit der Weltpremiere der Generation der S-Klasse hatte Mercedes-Benz doppelten Grund zum Feiern, zumal die Eröffnung dessen neuer Produktionsstätte “Factory 56” eine Produktionsstätte aktiviert wird, die nicht nur CO2-neutral arbeitet, sondern zusätzlich auch noch voll digitalisiert ist.

“Herz der Marke”: Premiere im Form einer Vernissage 

“Es ist das Herz unserer Marke” – so Daimler-Chef Ola Källenius über die neueste Generation der S-Klasse vor Ort. Der Wagen soll auch in Zukunft eine “Stütze unserer Profitabilität” sein. Für Källenius ist das neue Oberklassenmodell ein klares Luxusprodukt, das andere Regeln folgt als ein günstiges Auto für ein Massenpublikum. Die Zielgruppe möchte man mit dem künftigen elektrischen Schwestermodell des EQS zusätzlich anwachsen lassen. Zuerst wird die S-Klasse aber nur als Diesel und Benzinvariante angeboten, während im kommenden Jahr der Plug-in-Hybrid folgen wird.

Weltpremiere der neuen S-Klasse

Die Weltpremiere der neuen S-Klasse feierte man Corona-bedingt diesmal nicht prunkvoll im großen Rahmen, wie im Jahr 2013 mit großer Show der Vorgängerbaureihe im Airbus-Werk in Hamburg, sondern im Rahmen einer Vernissage rund um die Baureihe. Dabei waren die geladenen Gäste, neben Ministerpräsident Winfried Kretschmann, nahezu handverlesen. Durch die Veranstaltung vor Ort – unter Beachtung aller notwendigen COVID-19 Regelungen –   führte die bekannte Fernsehmoderatorin Nazan Eckes.

 

Nach der ersten Sitzprobe der neuen S-Klasse vorab schickten wir zur eigentlichen offiziellen Vorstellung der S-Klasse unsere Kollegin Isabell, die das Event vor Ort mitverfolgte. Parallel nahm unsere Kollegin vor Ort gleich vor Ort eine eigene Sitzprobe vor, wobei sie farblich das optisch wohl schönste Modell vor Ort nutzte.

Factory 56 ist die Geburtsstätte der neuen S-Klasse Generation

Vorab der Weltpremiere wurden die Gäste vor Ort exklusiv durch die Produktionsstätte der S-Klasse geführt. Dabei besticht die “Factory 56” nicht nur durch dessen flexible Produktion mit einer kompletten Vernetzung, sondern auch durch den Einsatz des ersten internen 5G-Mobilfunknetzwerks in einer Automobilfabrik. Durch die Nutzung der Software-Plattform Mercedes-Benz Cars Operations 360 (kurz: MO360), kommunizieren alle Maschinen untereinander, sodass die Fahrzeuge und einzelnen Komponenten zentimetergenau geortet werden können. Dadurch können die in der Produktion eingesetzten Mitarbeiter Arbeitsanweisungen auf Displays und über Augmented Reality nutzen, wodurch direkt hintereinander an völlig unterschiedlichen Fahrzeugen gearbeitet werden kann – auf Wunsch vom Kompaktwagen bis zum SUV. Die notwendigen Werkzeuge und Teile werden computergesteuert sekundengenau an den entsprechenden Platz angeliefert.

Flexible sowie CO2-neutrale Produktion in der Vorzeigefabrik

Das MO360-System verbindet aber auch alle anderen Produktionsstätten der Daimler AG weltweit, wobei man parallel über 2.000 Zulieferer miteinander verbunden hat. Das System nutzt dazu Big-Data-Analysen sowie Systeme mit künstlicher Intelligenz.

Die Vorzeigefabrik in Sindelfingen umfasst eine Fläche von rund 30 Fußballfeldern, wobei für die “Factory 56” rund 730 Millionen Euro investiert wurde. Insgesamt steckt der Konzern rund 2,1 Milliarden Euro in den Standort. In der S-Klasse Produktion selbst sollen rund 1.500 Mitarbeiter in zwei Schichten pro Tag beschäftigt sein, während am Standort Sindelfingen insgesamt rund 35.000 Menschen tätig sind.

Die Teaser-Videos der Weltpremiere der neuen S-Klasse von Mercedes-Benz – inkl. Testfahrt mit den Weltstars Alicia Keys sowie Lewis Hamilton ist hier zu sehen:

Extended Version: Mercedes-Benz Presents the World Premiere of the New S-Class

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Übrigens: Wer Weltpremiere der Vorgängerbaureihe im Video haben die Kollegen von Fünfkommasechs.de eindrucksvoll im Video festgehalten. Das Video der Impressionen – inkl. Jungfernflug des Modells von Stuttgart nach Hamburg von 2013 ist hier zu finden.

Übrigens: Wo Markus und Philipp zum Zeitpunkt der Weltpremiere waren, ist eine andere Geschichte. Dazu in Kürze mehr.

Bilder: Deniz Calagan / Dirk Weyhenmeyer /  Daimler AG


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