Mercedes-Benz ruft aktuell 280.618 Sprinter-Modelle aus der Produktion der Jahre 2017 und 2020 zurück. Grund des Rückrufes ist eine mögliche Schädigung der Bremsschläuche durch den Innenkotflügel. In Deutschland sind davon insgesamt 63.732 Modelle betroffen.

Sprinter-Rückruf wegen Problemen an den Bremsschläuchen

Verringerte Bremsleistung möglich

Aufgrund eines möglichen Kontaktes des Innenkotflügels des Sprinters mit dem Bremsschläuchen an der Vorderachse besteht die Möglichkeit einer Schädigung, was eine Undichtigkeit des Bremssystems und somit einer reduzierten Bremsleistung sowie verlängerten Bremswegen erzeugen kann. Im Rahmen des Rückrufes prüft Mercedes-Benz die Radhausinnenschalen und passt diese ggf. an. Eventuelle beschädigte Bremsschläuche werden parallel ausgetauscht.

Betroffene Halter von Sprinter aus den Jahren 2017 bis 2020 werden schriftlich kontaktiert. Über eine mögliche Dauer eines Werkstattaufenhaltes liegen uns keine Angaben vor, sollte sich jedoch im Bereich von rund 1-2 Stunden bewegen (Rückruf KBA: 9850, Hersteller Code VS3BRADVER).

Zweiter Rückruf wegen fehlerhafter Bedienungsanleitung

Ein weiterer Rückruf trifft ebenfalls die Produktion von 2017 und 2020 und betrifft eine fehlerhafte Beschreibung der Auto-P Funktion in der Bedienungsanleitung, was zu Fehlbedienungen führen könnte. Hier wird der Betriebsanleitung ein Ergänzungsheft beigefügt (KBA: 9846, Hersteller-Code: VS3BAUTOP).

Sprinter-Rückruf wegen Problemen an den Bremsschläuchen

Symbolbilder: Daimler AG


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