Aktuell sind weitere Testträger des kommenden Mercedes-Benz EQE Modells rund um Sindelfingen auf Testfahrten unterwegs. Der EQE wird dabei der Elektro-Pendant zur E-Klasse und ist von der Form dem EQS ähnlich – fällt aber entsprechend kleiner aus.

EQE der Baureihe V 295

Der EQE der Baureihe V 295 kommt mit einem Flachboden-Konzept (EVA2-Plattform), wobei die Batteriepacks zwischen den beiden Achsen und im Bereich der hinteren Sitzanlage untergebracht werden können. Die neue Plattform des EQE erlaubt zusätzlich noch den Einsatz von Aluminium zur Gewichtsreduzierung des Modells.  Optisch orientiert sich der EQE an der EQ-Baureihe, d.h. mit entsprechenden Frontgrill. Gegenüber der E-Klasse ist der EQE jedoch deutlich aerodynamischer geformt.

Gegenüber dem EQS Modell fällt der EQE deutlich kleiner aus und hat einen anderen Heckdeckel, was man aktuell u.a. auch an der Position der hinteren mittleren Heckleuchte erkennen kann.

Reiner Elektromotor-Antrieb

Angetrieben wird der EQE (V 295) ausschließlich mit Elektromotoren, die an der Vorder- bzw. Hinterachse wirken – somit ist ein Allradantrieb ebenso möglich, wie theoretisch auch eine reine Heckantriebsversion als EQE 400. Gesetzt ist wohl eine Allradlenkung sowie eine Luftfederung. Wir rechnen beim EQE der Baureihe V 295 – u.a. neben dem EQE 500 4MATIC – auch mit einer spezielle AMG-Variante – hier als Mercedes-AMG EQE 4MATIC. Für offizielle Details muss man sich aber noch ein wenig gedulden.

Mit den Marktstart des ersten EQE Modells der Baureihe V295 rechnen wir nicht vor dem Jahr 2022, noch vor dem EQG auf G-Klasse Plattform im Jahr 2023. Das EQS Modell wird man wohl schon 2021 vorstellen.

Bilder: Jens Walko / walko-art.com

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