Mercedes-Benz Trucks erweitert die Serienausstattung für den neuen Actros ab Januar 2020 um den neuen Active Brake Assist 5. Sofern ein Notbremsassistent gesetzlich vorgeschrieben ist, dieser ab diesem Stichtag immer an Bord. Parallel gibt es den Abbiege-Assistenten von Mercedes-Benz Trucks nicht mehr nur direkt ab Werk, sondern kann auch als Nachrüstlösung – für viele Modelle des Actros, Arocs und Econic ab dem Baujahr 2017 – nachträglich eingebaut werden.

„Unsere Sicherheitsassistenzsysteme leisten einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Unfällen, daher ist es unser Ziel, sie in hoher Zahl auf die Straße zu bringen. Wenn wir nun ab dem kommenden Jahr automatisch jeden neuen Actros mit unserem modernsten Notbremsassistenten ausstatten, steigt diese Zahl weiter – ganz automatisch, mit jedem neuen Lkw“, bekräftigte Stefan Buchner, Vorstandsmitglied Daimler Truck AG und Leiter Mercedes-Benz Lkw beim Mercedes-Benz Trucks Safety Dialogue in Berlin.

Active Brake Assist 5 erweitert ab 2020 in Europa die Serienausstattung – Abbiege-Assistent auch nachrüstbar

Speziell der neue Actros ist ein Paradebeispiel für das hohe Sicherheitsniveau moderner Lkw. Stellvertretend hierfür stehen der Notbremsassistent Active Brake Assist der fünften Generation (ABA 5), der Active Drive Assist (ADA) für teilautomatisiertes Fahren, die MirrorCam anstelle von Haupt- und Weitwinkelspiegel sowie der Abbiege-Assistent mit Fußgänger- und Radfahrererkennung. Dabei wird der ABA 5, wie Stefan Buchner in Berlin verkündete, ab 1. Januar 2020 in Europa serienmäßig in jedem neuen Actros und Arocs, sofern ein Notbremsassistent gesetzlich vorgeschrieben ist, verbaut sein. Ebenso gibt es den Abbiege-Assistenten von Mercedes-Benz Trucks neuerdings nicht nur ab Werk, sondern auch als der Serienlösung ebenbürtige Nachrüstlösung – und zwar für viele gängigen Modelle von Actros, Arocs und Econic ab dem Baujahr 2017.

Fahrzeughoheit verbleibt beim Fahrer

Alle Assistenzsysteme von Mercedes-Benz Trucks sind grundsätzlich so ausgelegt, dass sie den Fahrer innerhalb der Systemgrenzen optimal unterstützen, er aber – wie es auch das Gesetz vorschreibt – zu jeder Zeit die Hoheit über sein Fahrzeug hat. Die aktiven Systeme spielen ihre Stärken bei dichtem Verkehr in der Stadt ebenso aus wie auf mitunter engen Landstraßen oder langen monotonen Fahrten auf der Autobahn.

Für uns ist Sicherheit eine Frage der gesellschaftlichen Verantwortung – und dieser Verantwortung kommen wir nach“, betonte Stefan Buchner in Berlin. Das würden die technologischen Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit ebenso nachhaltig zeigen wie der eingeschlagene Weg, auch für ausgewählte Bestandsfahrzeuge Nachrüstlösungen wie etwa den Abbiege-Assistenten anzu­bieten.

Die Transportindustrie hält die Welt in Bewegung“, lautete das Fazit von Stefan Buchner. „Und wir haben die Verantwortung, sie zu unterstützen, indem wir unsere Fahrzeuge immer noch sicherer machen. Damit die Kunden von Mercedes-Benz Lkw die Welt auch in den nächsten 120 Jahren bewegen.

Bilder: Daimler AG

 


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