Die Daimler AG wird die geplante Werkserweiterung im Süden und Südosten von Rastatt aus wirtschaftlichen Gründen zunächst verschieben. Eine genaue neue Zeitplanung für die neue Flächenbebauung gibt es hingegen noch nicht, jedoch möchte man auf die Nachverdichtung auf dem eigenen Werksgelände setzen.

Werkserweiterung nur aufgeschoben

Die vorgesehene Werkserweiterung für das Werk Rastatt wird erst einmal nicht gesehen, wobei stattdessen auf dem bestehenden Gelände baulich verdichtet werden soll. Durch eine dichtere Bebauung auf dem bestehenden Werksgelände sollten auch so die erforderlichen Kapazitäten für die Elektromobilität geschaffen werden.

Arbeitsplätze im Werk Rastatt sind demnach aber nicht in Gefahr, zumal für die Beschäftigten eine Beschäftigungsgarantie vorliegt.

Wirtschaftlich angespannte Lage

Als Grund für den Aufschub der Erweiterung für das Werk Rastatt ist vor allen die wirtschaftlich angespannte Lage des Konzerns zu sehen, wobei auch unter anderem das 870 Millionen Euro teure Bußgeld der Stutgarter Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit dem Dieselskandal einer der Gründe ist.

Der örtliche Betriebsrat geht davon aus, das die Pläne für die Erweiterung in Rastatt wieder aufgenommen werden, wenn in der Automobilindustrie – und so auch bei Mercedes – die strategischen Entscheidungen getroffen worden sind.

Bild: Daimler AG

 

 


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