Im Nachgang des 20-jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen Mercedes-Benz und den Tafeln, erfolgte in der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin nun die Übergabe des ersten batterieelektrisch angetriebenen eVito an den Dachverband der deutschen Tafeln.

Der Vorstandsvorsitzende des Dachverbandes Tafel Deutschland e.V., Jochen Brühl und der stellvertretende Vorsitzende Kai Noack, nahmen das Fahrzeug aus den Händen von Jochen Dimter, Geschäftsleitung Mercedes-Benz Transporter und Vans im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland und Marko Stelse, Head of Marketing Operations Europe Mercedes-Benz Vans entgegen. Um die Tafeln im Bereich Lebensmitteltransport mit alternativen emissionsarmen Antrieben zu unterstützen, wird ab dem 1. September 2019 der eVito in das Mercedes-Benz Tafel-Sponsoring-Programm aufgenommen und steht damit allen Tafeln in Deutschland zu vergünstigten Konditionen zur Verfügung.

Marko Stelse, Head of Marketing Operations Europe Mercedes-Benz Vans: „Seit mehr als 20 Jahren unterstützen wir die wichtige Arbeit der Tafeln mit unseren Transportern, damit die Lebensmittel gut und sicher dorthin kommen, wo sie benötigt werden. Nachhaltiges Handeln bei den Tafeln und in der Mobilität passt hervorragend zusammen. Deshalb freue ich mich ganz besonders, den ersten „Tafel“-eVito als Spende zu übergeben.“

Jochen Brühl, Vorsitzender von Tafel Deutschland e.V.: „Seit 1993 bemühen sich die Tafeln um einen ressourcenschonenden Ausgleich zwischen Überfluss und Mangel, indem sie verzehrfähige Lebensmittel vor der Vernichtung bewahren und bedürftigen Menschen geben. Ich freue mich, dass wir künftig auch in der Belieferung unserer Tafeln nachhaltig unterwegs sein können und dass uns Mercedes-Benz erneut mit zuverlässigen Transportern zur Seite steht.“

Mercedes-Benz und die Tafeln: Partnerschaft seit mehr als 20 Jahren

1993 wurde die erste deutsche Tafel in Berlin gegründet. Mittlerweile gibt es in Deutschland über 940 gemeinnützige Tafeln, bei denen rund 60 000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aktiv sind. Ziel der Tafeln ist es, eine wichtige Brücke zwischen Überangebot und Mangel zu schlagen. Deshalb werden qualitativ einwandfreie Lebensmittel gesammelt und an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen weitergegeben. Zusammen verteilen die Helferinnen und Helfer jährlich etwa 260 000 Tonnen Lebensmittel an 1,5 Millionen bedürftige Menschen in ganz Deutschland, darunter 500 000 Kinder und Jugendliche.

Um eine einwandfreie Logistik der Lebensmittel zu gewährleisten, unterstützt Mercedes-Benz die Tafeln mit zuverlässigen Fahrzeugen, die eine schnelle und flexible Beförderung der Waren ermöglichen. Mit mehr als 950 Transporter-Neufahrzeugen hat die Marke mit dem Stern die Tafeln bislang unterstützt und dieses mittlerweile mehr als 20 Jahre währende Engagement zu einer langjährigen Tradition gemacht. Im Rahmen
des Sponsoring-Programms übernimmt Mercedes-Benz bis zur Hälfte des Fahrzeuglistenpreises. Der andere Teil wird hauptsächlich durch lokale Spender und Sponsoren erbracht. Im Laufe der Zeit hat sich das Sponsoring-Programm ebenfalls stark weiterentwickelt und umfasst nun unterschiedliche Fahrzeuge, bis zu speziell ausgebauten Kühltransportern. Mit dem eVito beschreitet Mercedes-Benz Vans jetzt auch im Tafelengagement den Weg des lokal emissionsfreien Fahrens.

eVito fit für den urbanen Tafel-Einsatz

Ob als Kastenwagen für den Warentransport oder als Tourer (Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus 24,2 – 20,2 kWh/100 km, CO2-Emissionen 0 g/km)[1] [2] für die Personenbeförderung: Der neue eVito ist vor allem im städtischen Umfeld zuhause – dort wo in der Regel auch die Tafeln unterwegs sind. Eine installierte Batteriekapazität von 41 kWh sorgt für eine Reichweite von 150 – 184 Kilometern[3] für den Kastenwagen. Selbst bei ungünstigen Rahmenbedingungen – wie winterlicher Kälte – können die Kunden eine Reichweite von ca. 100 Kilometern erwarten. Nach sechs Stunden Ladezeit steht die volle Reichweite wieder zur Verfügung[4]. Der batterieelektrische Antrieb leistet 85 kW und erreicht ein Drehmoment von bis zu 295 Newtonmetern, maßgeschneidert für den urbanen Einsatz. Die Höchstgeschwindigkeit lässt sich je nach Einsatzzweck bei
der Bestellung konfigurieren. Ist der eVito vorwiegend im innerstädtischen Bereich unterwegs, schont eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h die Energiereserven und vergrößert die Reichweite. Alternativ lässt sich eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 120 km/h konfigurieren. Der Midsize-Van kann als Kastenwagen oder Tourer in zwei unterschiedlichen Längen geordert werden: Als Basisversion mit einer Gesamtlänge
von 5.140 Millimetern sowie als extralange Version, die auf 5.370 Millimeter kommt. Dass das neue Modellangebot mit dem eVito die Erwartungen der Kunden erfüllt, zeigte das Interesse an dieser neuen
Form der Mobilität schon im Vorfeld der Markteinführung: Die positive Kundenresonanz untermauert unter anderem die starke Nutzung der kostenfreien eVAN Ready App, mit der online getestet werden kann, inwiefern batterieelektrische Modelle im eigenen Fuhrpark eine Rolle spielen können.

Quelle: Daimler AG

[1] Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

[2] Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Der Stromverbrauch ist abhängig von der Fahrzeugkonfiguration, insb. von der Auswahl der Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung.

[3] Die Reichweite wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Die Reichweite ist abhängig von der Fahrzeugkonfiguration, insb. von der Auswahl der Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung. Die tatsächliche Reichweite ist zudem abhängig von der individuellen Fahrweise, Straßen- und Verkehrsbedingungen, Außentemperatur, Nutzung von Klimaanlage/Heizung etc. und kann ggf. abweichen.

[4] Die Dauer der Batterieladung ist von der Ladeinfrastruktur abhängig.