Mercedes-Benz EQ und “OK Go’s” Frontmann Damian Kulash haben ein Kunstwerk geschaffen, das die Welt verändern soll: den Stress Inversion Transformer. Wie der Stress Inversion Transformer entstanden ist und welche Reaktionen sie bei der Premiere auf der SXSW 2019 hervorgerufen hat, seht ihr im heutigen MB Passion TV Video!

“Lass uns eine Maschine bauen, die den Ärger verschwinden lässt.”, mit dem Ärger ist vor allem der Stress gemeint! In dem Stress Inversion Transformer wird der Stress recycelt. Man kann seinen eigenen Stress auf unterschiedlichste Art und Weise einfach los werden. Einfach mal rauslassen. Es wird geschrien, es wird herumgesprungen und somit wird physische Energie freigesetzt. Genau diese Energie wurde bei dem Kunstwerk wieder eingefangen.

Stress Inversion Transformer?

Das erinnert etwas an Ghostbusters, oder? Unsichtbare kleine Stress-Monster werden eingefangen und später als Energiequelle genutzt. Aus dem Stress wurde Elektrizität. Im heutigen Video erfahren wir also wie viel Energie eigentlich in einem menschlichen Schrei steckt. Unter uns? Jeder der schon mal in ein Mikrofon gesprochen hat, hat seine Stimme schon mal in Elektrizität umgewandelt.

Funktionsweise

So funktioniert das nämlich. Aus der Schallwelle wird Strom, das wissen wir bereits sehr lange. Doch im Stress Inversion Transformer musste ja etwas größeres daraus werden. So wurde sich eine Industrietonkabine besorgt. Der Grund dafür: Die Schallenergie sollte erst gar nicht nach draußen. Nun kamen eine Menge Mikrofone zum Einsatz, auch im Boden wurden Generatoren angebracht. Wenn man auf diesen Boden springt, entsteht ebenfalls Energie. Ein paar Pufferbatterien und Messgeräte und schon hat man eine Maschine, die den Stress durch Schreien und Springen einfängt und in Strom umwandelt.

Mit Stress das Elektroauto laden?

Doch wieviel Energie wurde nun gesammelt? An drei Tagen in Austin, Texas hat der Stress Inversion Transformer 167.301 Joules Energie gesammelt. Das reicht natürlich nicht um Elektrofahrzeuge mit einer großen Reichweite zu versorgen, aber es brachte viele Leute zum Lachen und Grinsen und nahm ggf. auch etwas vom alltäglichen Stress. Wer nun also die Hoffnung hat, dass er durch den alltäglichen Lärm sein Elektrofahrzeug laden kann, der muss erst einmal enttäuscht werden. Sehen wir es als Kunstprojekt, dann immerhin eines mit Mehrwert. Weitere Informationen zu Damian Kulash und den SIT gibt es hier: klick


Foto & Video: © Daimler 2019