Die Mercedes-Silberpfeile werden zum Großen Preis von Deutschland in Deutschland mit einen Update für eine bessere Kühlung ausgerüstet – auch im Hinblick auf die Kühlungsprobleme beim Hitze-Grand Prix in Österreich am Red Bull Ring.

Modifizierter Frontflügel und Luftleitbleche

Die Silberpfeile erhalten ein neues Aero-Paket mit modifiziertem Frontflügel sowie mehrere veränderte Luftleitbleche rund um den Bereich der Seitenkästen. Zusätzlich nutzt man vergrößerte Kühlschlitze sowie optimierte Heckflügel-Endplatten. In die Hände spielt dem Werksteam aber auch die Abkühlung der Außentemperaturen in Hockenheim, zusätzlich entfällt die dünnere Luft aus Österreich, zumal man im Badischen nicht auf 700 Metern, sondern nur auf 100 Metern Höhe unterwegs ist.

Valtteri Bottas: “Die Kühlung ist eine große Schwäche unseres Pakets. Wir haben im Grunde genommen ein Update unseres Kühlsystems vorgenommen, welches jetzt effizienter funktionieren sollte und wir hoffentlich ein paar Grad mehr Puffer haben. Ich bin mir aber nicht sicher, ob jemand mit 40 Grad gerechnet hätte“.

Änderungen im Bereich des Barge-Boards mit neuen Design

Beim Barge-Board setzt Mercedes beim Rennen in Deutschland auf ein völlig neues Design, wobei eine schräg eingesetzte Ebene zwischen den Seitenkasten und Deflektor eingesetzt wird. Ziel der Lösung ist, es, mehr Luft in den Seitenkasten-Unterschnitt weiterzuleiten.

Neben den Aero-Veränderungen nutzt man in Hockenheim eine Spezial-Lackierung rund um das Thema 125 Jahre Motorsport, wobei die weiße Farbe an die weißen Rennfahrzeuge der Anfangszeit erinnern sollten. Die weiße Folierung hat dabei aber nichts mit der Hitzewelle selbst zu tun, zumal die Innenleben der Boliden bereits gut durchlüftet sind und eine weiße Karosserie keinen großartigen Unterschied macht.

Bilder: Daimler AG / Wolfgang Wilhelm


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