Wenige Monate nach dem CLA Coupé rollt im ungarischen Mercedes-Benz Werk Kecskemét nun auch der neue CLA Shooting Brake vom Band. Damit bringt Mercedes-Benz Cars nicht nur die beiden sportlichsten Modelle aus der neuen Kompaktwagen-Generation in bewährter Top-Qualität auf die Straße – auch in der Produktion setzt das Unternehmen Maßstäbe in Bezug auf Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit. Die internationale Anlaufkaskade der Kompaktwagen, die im April 2018 mit dem Produktionsstart der neuen A-Klasse in Rastatt begonnen hat, hat damit ein weiteres Etappenziel erreicht.

Kecskemét im globalen Produktionsverbund

Das ungarische Mercedes-Benz Werk hat seit dem Produktionsstart im Jahr 2012 seine Bedeutung im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars stetig ausgebaut. Zu den Stärken des Produktionsverbunds zählen neben der digitalen Vernetzung auch insbesondere der direkte Austausch mit dem Lead-Werk für die Kompaktwagen im baden-württembergischen Rastatt.

Zum Produktionsverbund für die Kompaktwagen gehören insgesamt sechs Werke auf drei Kontinenten: neben Kecskemét auch die Standorte in Rastatt, Peking (China), Uusikaupunki (Finnland), Aguascalientes (Mexiko) und Hambach (Frankreich). Sie fertigen derzeit sieben Modelle: Mercedes Benz A-, B-Klasse, CLA, CLA Shooting Brake, GLA, A-Klasse Limousine und die A-Klasse Limousine mit langem Radstand speziell für den chinesischen Markt.

Die Belegschaft in Kecskemét fertigt den CLA Shooting Brake sowie das CLA Coupé exklusiv für den Weltmarkt. Seit 2018 gehört auch die A-Klasse Kompaktlimousine zum Produktionsportfolio des Mercedes-Benz Werks Kecskemét.

Fokus auf Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit

Moderne Industrie 4.0-Technologien prägen alle Standorte von
Mercedes-Benz Cars und werden kontinuierlich weiterentwickelt. So können die Werke mit einem Maximum an Flexibilität auf veränderte Kundenwünsche reagieren. Dabei liegt der Fokus auf Flexibilität, neuen digitalen Lösungen und Nachhaltigkeit. Denn Schwankungen am Markt, veränderte Kundenbedürfnisse und eine Vielzahl an Ausstattungsvarianten machen es notwendig, die Produktion so agil wie möglich aufzustellen. Dazu trägt eine Vielzahl baulicher und technologischer Innovationen bei.

So wurde in einem zukunftsweisenden Pilotprojekt im Mercedes-Benz Werk Kecskemét erprobt, wie die Logistik auch den Luftraum nutzen kann. In einem Zeitraum von gut fünf Monaten wurden Ersatzteile für die Anlageninstandhaltung mit Drohnen zwischen Lager und Instandhaltungswerkstätten über die Dächer der Werkshallen transportiert. Diese zusätzliche Transportmöglichkeit steigert die Flexibilität und reduziert den Verkehr innerhalb des Werks. Das Projekt wird künftig auch an weiteren Standorten pilotiert, um die Prozesse weiter zu optimieren.

Quelle: Daimler AG