Ist der Mercedes-AMG GLC 63 S die bessere C-Klasse? Die Frage stellt sich die “auto motor & sport” im aktuellen Mercedes-AMG GLC 63 S Fahrbericht.

Ein unfairer Vergleich? Bastian kann den “SUV-Boom” nicht nachvollziehen und schon überschlägt man sich in den Kommentaren: “Wie kann man einen SUV-Hasser denn ein SUV testen lassen?”.

Wir wissen natürlich auch, warum Bastian sich die Frage stellt. Die C-Klasse hatte bereits im letzten Jahr die Modellpflege bekommen, der GLC nun ganz frisch und bringt daher natürlich einige technische Weiterentwicklungen mit. Im Mercedes-AMG GLC 63 S Fahrbericht von der “auto motor & sport” geht man auf die Neuheiten auch ganz schön ein.

Mercedes-AMG GLC 63 S Fahrbericht

Für einen klassischen Fahrbericht geht es recht subjektiv zur Sache. Früher wäre das im Journalismus als “Kommentar” erlaubt bzw. gern gesehen gewesen, aber nicht in der Form. Wir finden es großartig, denn zum Medienwandel gehört natürlich auch die eigenen Formate anzupassen. So erfahren wir in dem GLC 63 S Fahrbericht auch eine ganze Menge von Bastian. Manchmal schießt er unserer Meinung nach auch etwas über das Ziel hinaus, vor allem dann wenn er zur Wildschweinjagd aus dem SUV-Hochsitz aufrufen möchte.

Sportlich im Sportmodus, komfortabel im C-Modus. So wie es sein muss. Wir denken, dass GLC 63 S Käufer genau diese Spreizung wünschen und haben wollen, warum Bastian da nicht über seinen Schatten springen kann? Warum man zunächst ein SUV auf die Räder stellt um es anschließend wieder tiefer zu legen? Das versteht sich doch von selbst, oder? Weil es geht! Er stellt die Vorteile selbst heraus: Keine Wankbewegungen, keine Nickbewegungen, ein sehr sportives Kurvenverhalten trotz dem höheren Aufbau. Für Bastian fühlt es sich falsch an, für alle mit Benzin im Blut ist das vermutlich genau das richtige Rezept.

Nicht falsch verstehen, wir wollen hier Bastian nicht kritisieren sondern eher loben. Er versteckt sich nicht mit seiner eigenen Meinung, der GLC 63 S Fahrbericht ist gespickt mit subjektiver Beurteilung und gerade das macht diesen “auto motor & sport” Beitrag doch so herrlich erfrischend, oder? Das Like/Dislike Verhältnis zeigt aber, dass sich diese Form der Subjektivität und ggf. auch der Humor von Bastian bei den Stammzuschauern scheinbar nicht auszahlt.