Mercedes-Benz zeigt auf dem Mobile World Congress in Barcelona aktuell eine denkbar Möglichkeit, wie man das MBUX System im neuen CLA auch nutzen könnte: – als Spielekonsole mit Rennspielen im Stile von “Mario Kart”. Wie das aussehen kann, zeigt man in Halle 6 des Messezentrums aktuell mit dem Spiel “Super TuxKart”.

Um keinen falschen Eindruck zu bekommen: das in Spanien gezeigte Demo-Spiel steuert man nicht unter der Fahrt, sondern lediglich in Pausen im Stand und demonstriert aktuelle nur eine Idee, wie so etwas überhaupt aussehen könnte. Gelenkt wird das Spiel mittels Lenkrad des Fahrzeuges beschleunigt und gebremst wird mit den Pedalen – Sonderfunktionen, wie Driften oder Schießen, erledigt man mittels Schaltwippen des CLA. Ein Fahrzeugcrash im Spiel wird durch eine Verengung des Sicherheitsgurtes quittiert. Zum Start des Spiels wechselt die Ambientebeleuchtung des Fahrzeuges von Rot auf Grün – und umso schneller man unterwegs ist, um so mehr Luft kommt aus den vorderen Lüftungsdüsen des Fahrzeuges.

Prozessoren und Grafikanwendungen von Nvidia

Das Spiel selbst wird über den rechten Bildschirm des neuen MBUX Infotainment-Systems verfolgt und dient als ideale Möglichkeit, sich bei Pausen die Zeit zu vertreiben. Mercedes-Benz gibt in Barcelona aber den Hinweis, das man das nicht in das Serienmodell bringen möchte: “Wir wollten zeigen, wie performant unsere Serien-Hardware schon ist” – so ein Pressesprecher von Daimler vor Ort.  Bekanntlich verwendet Mercedes-Benz Prozessoren und Grafikanwendungen von Nvidia.

Offene Auslegung des MBUX Systems

Das MBUX System ist offen ausgelegt, sodass externe Software-Entwickler ihre Programme an die Infotainment-Hardware von Mercedes-Benz anpassen können und die Software bei Mercedes-Benz einreichen. Der Hersteller selbst entscheidet dann, was für das Fahrzeug angeboten wird, und was nicht. Erste Softwareprodukte kündigt man bereits für das kommende Jahr 2020 an. Geplant ist u.a. eine Essens-App für China, über die man aus dem Auto heraus Essen bestellen und bezahlen kann. Kostenlos wird das zukünftige Angebot jedoch nicht sein.

Bilder: Daimler AG


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