Bevor Mercedes-Benz die neue GLS Generation der Baureihe X 167 anlässlich der New York International Auto Show 2019 im April erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, sind aktuell noch die Testträger rund um Sindelfingen unterwegs. Geändert hat sich hier bei den Erlkönigen lediglich die Tarnstufe, die aktuell deutlich geringer ausfällt, als bisher. Der Mercedes-Maybach Ableger des großen SUVs sollte erst 2020 Weltpremiere feiern.

Das kommende GLS Modell bedient sich bei der Technik sowie bei den Motorisierungen weiterhin beim GLE (V 167). Die Plattform für den GLS ist die neue MHA-Plattform (Modular High Architecture), die Mercedes-Benz für die großen SUVs- und Crossovermodelle einsetzt. Dadurch sollte der neue GLS deutlich an Gewicht verlieren, bringt durch das neue Packaging aber besonders im Interieur mehr Platz.

Die neue Plattform sorgt auch für neue Optionen beim Antrieb, so ist u.a. mit den neuen Reihensechszylinder-Dieselmotoren (OM 656) mit bis zu 340 PS zu rechnen, wie auch Benziner mit Hybridvarianten. Denkbar ist der Einsatz eines GLE 560 e mit bekannten Hybridantrieb aus der S-Klasse mit 367 PS und 500 Nm mit Dreiliter V6 Ottomotorisierung. Als Spitzenmotorisierung erwarten wir weiterhin ein V8-Modell von Mercedes-AMG mit bekannten 4 Liter V8-BiTurbo.

Im Bereich der Fahrassistenz-Systeme und bei den autonomen Funktionen ist eine nahezu identische Ausstattung, wie im GLE Modell zu erwarten. Wie auch der GLE erhält der GLS das neue MBUX Multimediasystem (NTG 6.0), wie jede weitere zukünftige Neuauflage eines Modells von Mercedes-Benz.

Optisch grenzt sich das neue Modell – von der Länge und von der Form abgesehen – besonders vom Leuchtendesign am Heck sowie vom Design der Front- und Heckstoßfängers ab. Durch eine abgesenkte Dachlinie wirkt der neue GLS dann aber gestrecker.

Mit der neuen Baureihe 167 ist vom GLS auch ein Luxus-Modell der Submarke Mercedes-Maybach in der Vorbereitung, mit dessen Weltpremiere wir im Jahr 2020 rechnen.

Video / Bilder: Jens Walko / walko-art.com