Nachdem unser Fahrbericht zum Mercedes-Benz G 350 d  bereits online ist, wagen wir auch den Blick “über die Radkappe” – quasi den Blick über den Tellerrand. Ab heute werfen wir auch einen Blick darauf was die Blogosphäre, aber vor allem auch andere Web-Video-Produzenten, über die jeweiligen Produkte schreiben bzw. online stellen.

Den Anfang machen wir heute mit Andre Brockschmidt. André ist aus dem beschaulichen Drensteinfurt zum Timmelsjoch gereist, um den neuen Mercedes-Benz G 350 d auf Herz und Nieren zu testen.

Das Timmelsjoch – immer eine Reise wert!

Eine Fahrt über das Timmelsjoch, dem Grenzpass zwischen Österreich und Italien, ist wohl immer eine Reise wert. Im Sommer wunderschön, im Winter jedoch nur selten möglich. Im Sommer lädt die Passstraße zu einer Zeitreise ein. Eine Entschleunigung – gar eine Auszeit von der Hektik im Alltag. Eine Reise durch verschiedene Vegetationen in Gletschernähe und hinter jeder Kurve kann die nächste Überraschung warten. Mal sind es Schafe, mal Touristen die ein Selfie machen und manchmal sind es auch Erlkönige, die ebenfalls auf der Nord-Süd-Verbindung getestet werden.

Der höchste Punkt vom Timmeljoch liegt auf 2.509 Meter. Bei schönem Wetter hat man von einigen Stellen einen wunderschönen Ausblick, im Winter kann man sich auf das zu testende Fahrzeug konzentrieren. Wenn der Nebel sich nicht lichtet, dann bleibt die Sichtweite – wie man im Video ganz gut sehen kann – dann doch eher eingeschränkt. Im Winter ist die Passstraße  für den Durchgangsverkehr jedoch gesperrt. Auf der offiziellen Webseite timmelsjoch.com findet man die Öffnungszeiten und auch eine Webcam.

Mit der maximalen Steigung von ca. 13% hatte die G-Klasse selbst auf verschneiten Straßen keine Probleme. André Brockschmidt hatte zahlreiche Kehren, um sich vom Antrieb und vor allem von den Assistenzsystemen ein ausführliches Bild zu machen.

Die Webseite Bauforum24.biz ist – laut eigener Aussage – Europas führendes Community- und Infoportal für Baumaschinen – und auch wenn man eine G-Klasse vermutlich eher seltener auf Baustellen sieht, verfügt André Brockschmidt über das notwendige Wissen, wie er ein solches Fahrzeug zu bewerten hat. Für den YouTube-Kanal vom Bauforum24 hat André sich die neue G-Klasse mit dem Diesel-Antrieb dazu einmal näher angesehen.

Mercedes-Benz G 350 d – OM 656

Beim Mercedes-Benz G 350 d kommt der neue Reihen-Sechszylinder-Diesel OM 656 zum Einsatz. Der neue Motor verfügt über ein Alugehäuse und Stahlkolben. Die Laufbahnen sind mit einer NANOSLIDE® ausgestattet. Neue Technologien wie z.B. ein Stufenmulden-Brennverfahren, eine zweistufige Abgasturboaufladung sowie über eine variable Ventilsteuerung machen den Motor leistungsstark und effizient zugleich.

Um die Emissionsminderung zeichnen sich z.B. die dynamische Mehrweg-Abgasrückführung und eine motornahe Abgasnachbehandlung verantwortlich. Gerade die motornahe Platzierung der Abgasnachbehandlung sorgt dank dem geringen Wärmeverlust zu einem guten Wirkungsgrad und die Autoquartett Daten können sich ja auch durchaus sehen lassen.

Der 3.0 Liter große Reihen-6-Zylinder, verfügt über 286 PS (210 kW). Das maximale Drehmoment von 600 Nm liegt ab 1.200 U/Min an der Kurbelwelle an. Die Kraft geht zunächst über eine 9-Gang Automatik (9G-Tronic) und anschließend über alle vier Räder auf die Straße bzw. auf den Untergrund, denn selbstverständlich verfügt die G-Klasse auch mit dem Diesel-Aggregat über einen Allradantrieb.

Im besten Fall beschleunigt die Mercedes-Benz G-Klasse als G 350 d innerhalb von 7,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h zeigt André Brockschmidt auch im Video, die Höchstgeschwindigkeit von 199 km/h konnte er in Österreich natürlich nicht erfahren.

Im Video selbst sieht man dann auch noch einen kleinen Cameo-Auftritt. Der neue Mercedes-Benz Sprinter mit Allrad-Antrieb wurde ebenfalls von André im Gelände bewegt. Wir wünschen gute Unterhaltung:

Photos: © Phillip Deppe / Vorschaubild  © Bauforum24