Die neue Mobilitätsmarke der beiden Unternehmen Daimler und BMW soll angeblich – nach Insiderinformationen – “Jurbey” heißen. Das gemeinsame Unternehmen soll dafür bereits am 1. Februar 2019 starten. Die genaue Namensnennung kommentieren beide Unternehmen aktuell noch nicht.

Car2go und DriveNow weden zu “Jurbey” ?

Das neue Gemeinschaftsunternehmen der beiden Autohersteller Daimler und BMW, die ihre Carsharing-Tochterfirmen Car2go und DriveNow zusammenführen, werden das neue Unternehmen wohl in Berlin-Mitte ansiedeln. Nach Informationen der Webseite “The Drive” soll die neue Marke unter “Jurbey” formieren. Eine offizielle Bestätigung liegt hingegen noch nicht vor, erst Ende Februar möchten man dazu mehr Details bekanntgeben. Der Dienst soll ab 22. Februar 2019 offiziell starten, so heißt es inoffiziell.

Eine offizielle Aussage – oder eine Bestätigung des Namens des Unternehmens – liegt jedoch noch nicht vor. Durchaus jedoch auch möglich, das es sich beim Namen aber auch um eine geschickten Täuschungsaktion von Daimler handelt. Details wird man erst auf der Pressekonferenz der Unternehmen BMW und Daimler aus offizieller Hand erhalten.

Jurbey Charge, Jurbey Taxi, Jurbey Ride, Jurbey Park, Move und Drive

Prüft man jedoch aktuell das deutsche Markenregister, findet man unter “Jurbey” bereits die Markeinträge für die Angebote Jurbey Charge, Jurbey Taxi, Jurbey Ride, Jurbey Park, Jurbey Drive sowie Jurbey Move. Die neuen Marken sind teils bereits seit April 2018 als Wortmarke oder Individualmarken eintragen und passen entsprechend der Beschreibung zum geplanten Angebot. Als Inhaber ist bislang noch eine Rechtsanwaltskanzlei in Köln eingetragen und wird vermutlich erst später geändert. Im Markenregister findet man dazu bereits auch schon das Logo der Marke.

Neue Mobilitätsmarke bietet mehr, als reines Carsharing

Die neue Mobilitätsmarke mit zusammen rund 20.000 Fahrzeugen und über 28 Millionen registrierten Kunden   möchte dabei mehr sein, als ein reiner Carsharinganbieter. Geplant sind u.a. Mitfahrdienste, Parkplatzservices oder Ladestation zu bündeln oder Buchungs- und Vernetzungsplattformen zu bieten. Mit der neuen Marke möchte man dazu die großen Technologiekonzerne, wie Uber in den USA sowie Didi-Chuxing aus China entgegentreten.

Symbolbilder: Daimler AG