Mit einer feierlichen Eröffnung wurde am gestrigen Montag das neue Multifunktionsgebäude im Mercedes-Benz Werk Gaggenau in Betrieb genommen. Das moderne Gebäude an der Hauptstraße 107 bietet viel Raum für Veranstaltungen, betriebliche Bildungsmaßnahmen sowie die umfangreiche Gesundheitsförderung am Standort.

Rund 2.400 Quadratmeter Gesamtfläche

Auf zwei Stockwerken und einer Gesamtfläche von rund 2.400 Quadratmetern befindet sich im neuen Multifunktionsgebäude das Mercedes-Benz Gesundheitszentrum Gaggenau, Konferenzräume für bis zu 600 Personen, zwei Kursräume für die Daimler Sportsparte SG Stern sowie ein Beratungsbüro der Daimler Betriebskrankenkasse. Das 500 Quadratmeter große Gesundheitszentrum beinhaltet einen Fitness- und Trainingsbereich mit modernen Sportgeräten sowie einen Praxisbereich für physiotherapeutische Behandlungen. Das Gesundheitszentrum ist in erster Linie für die Mitarbeiter des Werks vorgesehen. Darüber hinaus wird es aber auch beschränkte Kapazitäten für die öffentliche Nutzung geben. Das Mercedes-Benz Werk Gaggenau investierte fünf Millionen Euro in den Neubau.

Gelände des ehemaligen Verwaltungsgebäudes genutzt

Das neue Multifunktionsgebäude wurde auf dem Gelände des ehemaligen Verwaltungsgebäudes errichtet und ist 32 Meter lang, 38 Meter breit und 10 Meter hoch. Insgesamt wurden 660 Kubikmeter Beton, 590 Quadratmeter Glasscheiben, 300 Tonnen Stahl, 1.400 Quadratmeter Pflastersteine, 400 Quadratmeter Fliesen und 21 Kilometer Kabel verbaut. Ein Schwerpunkt des Gebäudekonzeptes lag auf Erhaltung von Grünflächen zum Schutz der Artenvielfalt und intakter Ökosysteme. Dazu wird im Außenbereich des Gebäudes eine Biodiversitätsfläche entstehen. Die Arbeiten dazu beginnen im Frühjahr.

An der Einweihungsfeier nahmen Mitarbeiter, Projektpartner und politische Vertreter teil, unter anderem Jürgen Bäuerle, Landrat des Landkreises Rastatt, Christof Florus, Oberbürgermeister der Stadt Gaggenau, die Bürgermeister der Städte Gaggenau, Kuppenheim, Gernsbach, sowie der Gemeinden Forbach, Weisenbach, Loffenau, Ötigheim und Durmersheim.

Quelle: Daimler AG