Die EU bzw. dessen Wettbewerbshüter haben nun die Fusion der Carsharing-Angebote von Daimler und BMW erlaubt – wenn auch unter Auflagen. Die beiden Unternehmen möchten die Carsharing- und Mobilitätsdienste zusammenlegen, um Kosten zu sparen und parallel schnelleren Wachstum zu ermöglichen.

Fusion aller Dienste

Nach Meinung der EU wurde es bei der Zusammenlegung des Carsharing-Angebots von car2go sowie driveNow in Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg, sowie München und Wien zu wettbewerbsrechtlichen Problemen kommen. Hier müssen zukünftig Zugangsmöglichkeiten für Anbieter von anderen Mobilitätsapps zu den Programmierschnittstellen gewährt werden.

Größter Taxiservice der Welt geplant

Konkret möchte BMW und Daimler durch die Fusion u.a. den größten Taxiservice der Welt anbieten – mit Mytaxi, Clevertaxi, Taxibeat sowie Chaffeur Privé. Über die Apps Reachnow und Moovel sind ebenso Bestandteil des Joint Ventures, wie auch Parknow und Parkmobile. Die Ladepunkte für Elektroautos von Digital Charging Solutions sowie Chargenow werden ebenso zusammengelegt.

Daimler und BMW hatten die Fusion bereits im März offiziell angekündigt und so gegenüber Uber und Didi Chuxing weiterhin konkurrenzfähig bleiben.

Bilder: Daimler AG