Endlich können wir auch direkte Bilder zum ersten “Performance-Modell” zur neuen A-Klassen Generation der Baureihe 177 liefern – dem Mercedes-AMG A 35 4MATIC mit 225 kW / 306 PS, der das Model innerhalb von 4,7 Sekunden auf die 100 km/h Marke schieben soll. Bevor wir das Modell erstmals im November fahren können – hier erste Impressionen direkt aus Paris von dessen Weltpremiere.

Wir haben 2012 mit der Einführung des A 45 einen echten Benchmark im Kompaktsegment vorgelegt. Die Nachfrage nach unseren Kompaktmodellen hat sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Dieser Erfolg hat uns bestärkt, unser Portfolio weiter auszubauen und es auf eine breitere Basis zu stellen. Mit dem neuen A 35 erfüllen wir in jedem Detail unser Driving Performance Markenversprechen und bieten begeisternde Querdynamik auf dem Niveau des heutigen A 45“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH bereits vorab zum A 250 SPORT Nachfolger.

2,0 Liter Turbomotor für den A 35 4MATIC

Der 2,0-Liter-Turbomotor im A 35 4MATIC basiert auf dem M 260 Vierzylinder-Triebwerk der neuen A-Klasse und wurde für das 306 PS-Modlel komplett neu entwickelt. Der neue Antrieb soll mit spontanem Ansprechverhalten auf Gaspedalbewegungen, hoher Durchzugskraft (400 Nm max. Drehmoment ab 3.000/min), enormer Drehfreude und emotionalem Motorsound überzeugen. Das Kurbelgehäuse ist aus hochfestem und leichtem Aluminium-Druckguss, was das Fahrzeuggewicht an fahrdynamisch entscheidender Stelle senkt.

Schaltung mittels AMG SPEEDSHIFT DCT 7G Doppelkupplungsgetriebe

Geschaltet wird das Modell mittels AMG SPEEDSHIFT DCT 7G Doppelkupplungsgetriebe, welche u.a. in Serie bereits eine RACE-START Funktion bietet. Manuelle Gangwechsel sind mittels “M”-Modus oder kurzzeitig über die Schaltpaddels am Lenkrad weiterhin möglich. Das 4MATIC Allradgetriebe verteilt die Momente stufenlos variabel mittels Lamellenkupplung (welches im Hinterachsgetriebe intregiert ist) bis zu einem Verhältnis von 50 zu 50 Prozent zwischen Vorder- sowie Hinterachse.

Für die Aufladung des “kleinen AMG-Modells” der neuen A-Klasse kommt ein Twin-Scroll-Turbolader zum Einsatz. Er kombiniert dazu optimales Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen mit hohem Leistungszuwachs bei höheren Drehzahlen. Das Gehäuse des Twin-Scroll-Turboladers ist in zwei parallel verlaufende Strömungskanäle aufgeteilt. Zusammen mit zwei ebenfalls getrennten Abgaskanälen im Abgaskrümmer ermöglicht dies, die Abgase separat auf das Turbinenlaufrad zu führen.

Die Zylinder werden in zwei Zylindergruppen aufgeteilt und jeweils auf eine Turbinenflut der Twin-Scroll-Turbine geführt. Die Zylindergruppen werden basierend auf der Zündfolge definiert. Dadurch ergibt sich ein weiterer Vorteil der Twin-Scroll-Technologie, welche die gegenseitige negative Beeinflussung der einzelnen Zylinder beim Ladungswechsel minimiert. Dadurch reduziert sich der Abgasgegendruck, und der Ladungswechsel sowie der Motorwirkungsgrad werden verbessert.

Details zu Vorder- und Hinterachse

An der Vorderachse des A 35 4MATIC kommt eine McPherson-Federbeinkonstruktion zum Einsatz. Die Radführung übernehmen je ein Querlenker unterhalb der Radmitte, ein Federbein und eine Spurstange. Die spezielle Achsgeometrie verringert die Antriebseinflüsse auf die Lenkung ‑ für hohen Komfort und agiles Handling. Der neue Querlenker aus Aluminium reduziert die ungefederten Massen und ermöglicht so ein sensibleres Ansprechen der Federung. Der AMG spezifische Vorderachsschenkel verfügt über einen radial verschraubten Bremssattel – eine Technologie aus dem Motorsport.

Die 4-Lenker-Hinterachse ist über einen Fahrschemel starr mit der Karosserie verbunden. Pro Hinterrad kommen die drei Quer- und der Längslenker, der Radträger und die Lager aus dem bewährten A 45 4MATIC zum Einsatz. Dies garantiert ein Höchstmaß an Fahrstabilität und Agilität.

Alle Details zur neuen A-Klasse als A 35 4MATIC hatten wir übrigens bereits vorab hier bei uns.

Bilder: Daimler AG sowie Philipp Deppe / MBpassion.de