Irgendwie ist alles anders, auch wenn das Fahrzeug zuerst vertraut wirkt: mit der neuen GLE Generation der Baureihe V 167 zeigt man ein Feuerwerk der Innovationen, u.a. mit E-ACTIVE BODY CONTROL Fahrwerk auf 48 Volt Basis, aktualisierten Fahrassistenzsystemen, MBUX mit “Interieur Assistent” – welcher Hand- und Armbewegungen erkennen kann – oder eine komplett neuen Motorenpalette. Ebenfalls neu ist die optionale Möglichkeit, das Fahrzeug mit einer dritten Sitzreihe auszustatten. Fragen ? – natürlich, wir haben auch die ersten Antworten dafür.

Der neue GLE zeigt nicht nur optisch einen neuen Auftritt, sondern durchaus auch im Gelände sowie auf der Straße. Neu ist auch der deutliche Zugewinn an Platz im Innenraum ein neues Bedienkonzept sowie erheblich ausgeweitete und verfeinerte Fahrassistenten. Auch bei der Aerodynamik mit einem cw-Wert von 0,29 (Vorgänger 0,32) setzt er den Bestwert im Segment.

Der GLE wird weiterhin im US-Werk Tuscaloosa (Alabama) produziert und kommt Anfang 2019 zuerst in den USA sowie in Europa (dabei Mitte Februar in Deutschland beim Händler) – ab Frühjahr 2019 nach China. Die Bestellfreigabe erfolgt im Spätherbst, dann werden auch die ersten Preise veröffentlicht.

Die wichtigsten fünf neuen Innovationen in der neuen GLE Baureihe dazu im Überblick:

  • E-ACTIVE BODY CONTROL: Voll vernetztes hydropneumatisches, aktives Fahrwerk auf 48-Volt Basis, erstmals in Kombination mit der ebenfalls neu entwickelten Luftfederung. Als einziges System auf dem Markt können die Feder- und Dämpferkräfte an jedem Rad individuell geregelt werden. Somit wirkt es nicht nur Wank-, sondern auch Nick und Hubbewegungen entgegen.
  • Aktiver Stau-Assistent: Als Teil der Fahrassistenzsysteme kann der GLE Staus frühzeitig erkennen, den Fahrer im Stop-und-Go-Verkehr bis ca. 60 km/h aktiv unterstützen und sogar beim Bilden einer Rettungsgasse assistieren.
  • Abbiegefunktion des Aktiven Brems-Assistenten: Besteht beim Abbiegen über die Fahrbahn entgegenkommender Fahrzeuge Kollisionsgefahr, so kann der GLE bei fürs Abbiegen typischen Geschwindigkeiten abgebremst werden.
  • 4MATIC: Erstmals wird bei Fahrzeugen mit Sechs- und Achtzylindermotoren sowie beim Plug-in-Hybrid ein vollvariabler Allradantrieb (Torque on Demand, TonD) angeboten, der die Momentenverteilung zwischen der Vorder- und Hinterachse von 0-100 % entsprechend dem ausgewählten Fahrprogramm regelt. Mit dem optionalen Offroadpaket steht als Weltneuheit ein ebenfalls vollvariabler Allradantrieb (TonD) mit low- und highrange zur Verfügung und machen den GLE wohl so geländetauglich, wie nie zuvor.
  • Sitzkomfort: Das neue Modell besitzt deutlich mehr Radstand (plus 80 mm) und bietet somit mehr Platzangebot.  Besonderen Komfort bietet die auf Wunsch vollelektrisch verstellbare zweite Sitzreihe, als Option gibt es eine dritte Sitzreihe.

Exterieur-Design des GLE

Optisch wurde das Modell mit langem Radstand ,kurzen Überhängen und großen, außenbündigen Rädern ausgestattet. Ein steil stehender Kühlergrill an der Front – in einer achteckigen SUV-Interpretation – und ein prominenter verchromter Unterfahrschutz sowie einer Motorhaube mit zwei Powerdomes zeichnen die Front der neuen Baureihe aus. Markant ist auch das neue und baureiheneigene Scheinwerferdesign. Bei der Beleuchtung steht ein ULTRA RANGE Fernlicht mit MULTIBEAM Technik zur Verfügung.

In der Seitenansicht zeigt sich die GLE-typische und durchaus breite C-Säule. Die Räder werden im Format von 18 bis 22 Zoll angeboten. Die Dachreling ist geständert, optional ist ein seitlich beleuchtetes Trittbrett erhältlich. Am Heck zeigen sich flachere zweigeteilte Heckleuchten mit nach unten ausgelagerte Reflektoren. Beim Nachtdesign zeigen sich in den Scheinwerfern die von Mercedes-Benz typischen beleuchteten Blöcken (hier in der hinterleuchteten Edge-Light Ausführung). Den optischen Abschluss am Heck der Baureihe 167 bildet ein verchromter Unterfahrschutz.

Interieur-Design

Im Interieur zeigt sich als zentrales Designelement die Instrumententafel als Cockpit-Einheit, welche in einen kraftvollen Volumenkörper eingebettet ist. Der darunter liegende Volumenkörper ist dabei fließend mit den Türverkleidungen verbunden, ein integriertes Zierteil reicht ebenfalls bis an die Türen.

Die Mittelkonsole ist hoch angelegt und verfügt über zwei dominante Haltegriffe. Alle Bedien- und Anzeigeelemente wurden neu entworfen. Die Bedienelemente mit haptischem und akustischem Feedback sind so gestaltet, dass sie wie aus einem Metallblock gefräst wirken. Neu ist auch das neue Sportdesign in der neuesten Generation.

Innenraum: deutlich mehr Platz

Im Vergleich zum Vorgänger besitzt der neue GLE erheblich mehr Radstand (2.995 Millimeter, plus 80 mm). Daraus resultiert ein deutlicher Raumgewinn, insbesondere für die Passagiere im Fond. Die Beinfreiheit in der zweiten Sitzreihe stieg um 69 Millimeter auf 1.045 Millimeter. Die Kopffreiheit im Fond verbesserte sich mit der serienmäßigen, feststehenden Fondsitzanlage mit Lehnenteilung 40:20:40 um 33 Millimeter auf 1.025 Millimeter. Und weil die A-Säule steiler als bisher steht, haben sich auch das Raumgefühl und der Einstiegskomfort in der ersten Reihe noch einmal verbessert.

Auf Wunsch und weltweite SUV-Neuheit ist eine sechsfach vollelektrisch verstellbare zweite Sitzreihe erhältlich. Dabei lassen sich der rechte und der linke Sitzplatz separat um bis zu 100 Millimeter in der Länge verstellen, die Lehnen in der Neigung verändern und im Verhältnis 40:20:40 umklappen sowie die Kopfstützen in der Höhe justieren. Bedient werden die RücksitzVerstellungen über den Mercedes-typischen Schalter in der Türverkleidung. Auch das vollständige Umlegen der Fondlehne geschieht vollelektrisch über eine separate Schalterleiste im Gepäckraum.

Bis zu 825 Liter Gepäckraumvolumen – umgeklappt 2.055 Liter

Das Gepäckraumvolumen beträgt bis zu 825 Liter hinter den Fondsitzen und bei umgeklappter zweiter Sitzreihe bis zu 2.055 Liter. Eine um 72 Millimeter vergrößerte Durchladebreite ermöglicht ein besseres Verstauen von sperrigem Gepäck. Für die praktische Unterbringung von Freizeitgeräten im Innenraum wurden spezielle Halte- und Schutzeinrichtungen als Zubehör entwickelt. In Verbindung mit der Luftfederung AIRMATIC kann das Heck per Schalter für einfacheres Be- und Entladen um ca. 40 Millimeter abgesenkt werden. Mehr Flexiblität ermöglicht die optional verfügbare umklappbare dritte Sitzreihe mit zwei Sitzplätzen, welche mittels Easy-Entry Funktion der zweiten Sitzreihe problemlos erreicht werden kann.

ENERGIZING Sitzkinetik

Als Neuheit wird nun die ENERGIZING Sitzkinetik – verfügbar für die Vordersitze i.V. mit der vollelektrischen Sitzverstellung mit Memory – Funktion angeboten, welche durch kleinste Bewegungen von Sitzkissen und Lehne das vorteilhafte Wechseln der Sitzhaltung unterstützt. Die ebenfalls erhältliche ENERGIZING Komfortsteuerung vernetzt zusätzlich die Komfortsysteme unter Einbeziehnung von Licht- und Musikstimmungen. Neu ist hier der ENERGIZING COACH, was situativ und individuell entsprechende Programme empfiehlt – unter Einbeziehung eines Garmin Wearable optimieren persönliche Werte die Passgenauigkeit der Empfehlung.

MBUX

Erstmals in der GLE Modellreihe kommt das neue MBUX Multimediasystem, wie es bereits aus der A-Klasse bekannt ist, zum Einsatz. Gegenüber dem Kompaktmodell erhält der GLE bereits in der Serie zwei 12,3 Zoll Displays.  Bei der Anzeige werden die vier Stile angeboten (Modern classic, Sport, Progressive, Dezent).

MBUX Interieur Assistent erfasst Bewegungen

Der optionale und neue MBUX Interieur Assistent erlaubt die intuitive, natürliche Bedienung verschiedener Komfort- und MBUX Funktionen auch durch das Erkennen von Bewegungen. Dabei erfasst eine Kamera in der Dachbedieneinheit die Bewegungen der Hände und Arme von Fahrer und Beifahrer. Nähert sich eine Hand dem Touchscreen oder dem Touchpad auf der Mittelkonsole, ändert sich die Darstellung im Media-Display, einzelne Elemente werden beispielsweise daraufhin hervorgehoben. Das System kann die Hand des Fahrers von der des Beifahrers unterscheiden, weiß also, bei wessen Sitz zum Beispiel die Massagefunktion eingestellt werden soll.

Hinzu kommen Funktionen, die sich mit einfachen Handbewegungen steuern lassen: So lässt sich die  Leseleuchte durch Annähern der Hand an den Innenspiegel ein- und ausschalten. Und Fahrer und Beifahrer können je eine persönliche Favoritenfunktion hinterlegen, die per zum V gespreizten Zeige- und Mittelfinger angewählt werden können.

Die allgemeine MBUX Bedienung wurde in zahlreichen Punkten weiterentwickelt. Zum Beispiel haben die Einstellungsmenüs ein neues Design und der Assistent für die Ersteinrichtung wurde weiter verbessert. Zu den
rund 40 neuen MBUX Funktionen im Mercedes-Benz GLE zählen beispielsweise:

  • Unterstützung offroadspezifischer Fahrprogramme (Freifahrmodus und Einzelradansteuerung)
  • Erweiterte Offroad-Anzeigen im Kombiinstrument und im Head-up Display (Längs- und Querneigung, Torque on Demand, Niveau)
  • Die Einstellung der Vollbildkarte im Kombiinstrument kann direkt dort verändert werden.
  • ENERGIZING COACH
  • ADAPT Fahrersitzanpassung: Wird die Körpergröße eingegeben, fährt der Sitz automatisch in eine in  der Regel passende Position
  • Erweiterung der Online-Funktionen: Z.B. „Bürofunktion im Auto“ kann jetzt E-Mails vorlesen und diktiert bekommen.
  • Integration von Online-Musik (TIDAL) in Europa
  • Erweitertes App-Angebot, beispielsweise spezifische Funktionen in den einzelnen Regionen. So steht in China Online-Musik über z.B. den Anbieter Kuwo zur Verfügung. Umfangreiche Informationen zu Points of Interest (POI) werden dort über Baidu Wiki zur Verfügung gestellt.

Die Funktionen von MBUX mit Augmented-Reality Navigationsanweisungen steht im GLE ebenfalls zur Verfügung, wie ebenso ein integriertes Head-up-Display (720 x 240 Pixel).

Motorisierungen – nur eine Startmotorisierung als GLE 450 4MATIC mit EQ Boost

Der neue Mercedes-Benz GLE (V 167) startet zuerst mit dem neuen Reihen-Sechszylinder Benziner, weitere Motoren, darunter Diesel und auch ein Plug-in-Hybrid, folgen später. Der zum Marktstart verfügbare GLE 450 4MATIC verfügt dabei über 367 PS und 500 Nm Drehmoment sowie kurzfristig zusätzliche 22 PS / 250 Nm Drehmoment. Der Integrierte Starter-Generator (ISG) übernimmt dabei die Hybrid-Funktionen, wie EQ Boost oder Rekuperieren. Den Kraftstoffverbrauch gibt man von Werksseite offiziell mit 9-6,-8,3 l/100 km (CO2: 220-190g/km -vorläufige Werte) an. Geschaltet wird in allen Varianten mittels 9G-TRONIC Automatikgetriebe.

Bei den Vierzylinder-Motorisierungen mit 4MATIC wird der Antriebsmoment im festen Verhältnis von 50:50 umgesetzt, die übrigen Motorisierungen erhalten in Serie ein Verteilergetriebe mit elektrisch geregelter Lamellenkupplung, was eine variable Verschiebung des Antriebsmoments von 0-100Prozent (Torque on Demand) ermöglicht.

Ebenfalls neu und als Option verfügbar ist ein Verteilergetriebe, das speziell für überlegenes Fahrverhalten auch abseits der Straße ausgelegt wurde. Es besitzt neben der geregelten Lamellenkupplung mit Torque-on-Demand Funktion zusätzlich eine Untersetzungsstufe sowie eine automatische Sperrwirkung von 0–100 Prozent für den Offroad-Betrieb.

Fahrassistenzsysteme verbessert

Die Assistenzsysteme beim GLE hat Mercedes-Benz deutlich ausgebaut und verbessert – besonders im Bereich einiger Intelligent Drive Funktionen. So verfügt der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC nun über eine streckenbasierter Geschwindigkeitsanpassung. So werden Staus bereits vorab erkannt, bevor der Fahrer dies als Verkehrsbehinderung warnimmt – und reduziert die Geschwindigkeit auf ca. 100 km/h. Das ermöglicht dem Aktiven Brems-Assistenten, rechtzeitig vor erkannten Stauende das Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen zu können. Der Aktive Stau-Assistent hilft dabei im Stau – bis ca. 60 km/h – und fährt bis zu 60 Sekunden nach Stillstand auch selbstständig wieder an.

Nach dem Stauende beschleunigt der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC erneut auf die voreingestellte Geschwindigkeit und richtet sich auf Wunsch direkt an die angezeigten Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Der Aktive Stau-Assistent wertet zur Stauerkennung Straßenkategorie, Geschwindigkeit und Fahrzeugabstände zu Vorausfahrern und Nebenfahrzeugen aus. Zusätzlich zur Stereo-Multi-Purpose-Camera (SMPC) und dem Fernbereichs-Radar verwendet er die vorderen Multi-Mode-EckRadare zur Erkennung von einscherenden Fahrzeugen. Sind der Aktive LenkAssistent und der Aktive Abstands-Assistent aktiviert, schaltet sich der
Aktive Stau-Assistent bei erkanntem Stau auf einer Autobahn automatisch ein.

Das wird durch die Meldung „Stau-Assistent aktiv“ im Kombiinstrument angezeigt. Sobald der Stau-Assistent aktiv ist und das Fahrzeug sich im Stau bewegt, wird das Symbol „grünes Lenkrad“ des Aktiven Lenk-Assistenten im Kombiinstrument um ein Stau-Symbol ergänzt.

Neu beim Aktiven Lenk-Assistenten ist, dass dieser den Fahrer auf mehrspurigen Straßen sogar beim Bilden einer Rettungsgasse unterstützen kann. Das Fahrzeug orientiert sich gemäß der gesetzlichen Vorgaben in Abhängigkeit der Fahrspur am Fahrspurrand. Bei erkanntem Stau auf Autobahnen bei Geschwindigkeiten unter 60 km/h wird eine außermittige Fahrzeugspurführung unterstützt. Bei erkannten optischen  Spurmarkierungen erfolgt die Fahrzeugorientierung an der äußeren Fahrspurlinie. Werden keine Markierungen erkannt, nutzt das System den Vorausfahrer.

Bei den Assistenzsystemen geht der GLE auf das Niveau der aktuellen S-Klasse der Baureihe 222, wobei der Aktive Lenk Assistent die Geschwindigkeiten somit ebenso in Kurven oder vor Kreuzungen automatisch anpasst. Hinzu kommt ein Ausweich-Lenk-Assistent sowie der verbesserte Aktive Spurhalte-Assistent.

Besteht beim Abbiegen über die Fahrbahn entgegenkommender Fahrzeuge Kollisionsgefahr, so kann der GLE bei fürs Abbiegen typischen Geschwindigkeiten abgebremst werden. Ein Bremseingriff erfolgt, wenn der Fahrer einen Abbiegevorgang signalisiert (Blinker) und das Fahrzeug vor Überfahren der Spurmarkierung in den Stillstand gebremst werden kann. Die Erkennung entgegenkommender Fahrzeuge erfolgt durch den Fernbereichs Radarsensor der Front und durch die Stereo-Multi-Purpose-Camera.

Für die 6-Zylinder Varianten only: E-ACTIVE BODY CONTROL

Noch mehr Fahrkomfort und Agilität sowie gänzlich neue Funktionen wie einen Freifahrmodus bietet das optionale Fahrwerk E-ACTIVE BODY CONTROL, das jetzt mit der neu entwickelten Luftfederung AIRMATIC
kombiniert ist. Als einziges System auf dem Markt können die Feder- und Dämpferkräfte an jedem Rad individuell geregelt werden. Somit wirkt es nicht nur Wank-, sondern auch Nick- und Hubbewegungen entgegen. E-ACTIVE BODY CONTROL ermöglicht zusammen mit ROAD SURFACE SCAN und Kurvenneigefunktion CURVE ein ganz ungewöhnliches Komfort-Niveau und wurde inhouse entwickelt. Das System arbeitet mittels 48 Volt Spannung und ist optional ab den Sechszylinder Motorisierungen erhältlich.

Auf schlechten Straßen kann das System sogar elektrische Energie zurückgewinnen, so dass der Energiebedarf gegenüber dem Vorgängersystem in der S-Klasse etwa halbiert wurde. Die Hydropneumatik erzeugt dynamische Kräfte, die den Kräften der Luftfeder überlagert sind und den Fahrzeugaufbau aktiv abstützen und dämpfen, z. B. bei Längs- und Querbeschleunigung oder bei der Fahrt auf unebenen Straßen. Zusätzlich ermöglicht das System die Kurvenneigefunktion CURVE.

Freifahrmodus hilft

Eine völlig neue Offroad-Funktion ist der Freifahrmodus: Hat sich der GLE beispielsweise in einer Düne im Sand festgefahren, kann dieser in vielen Situationen helfen, das Fahrzeug leichter wieder frei zu fahren. Dabei wird, wenn möglich, das Niveau mehrfach automatisch angehoben und wieder abgesenkt, was den Druck der Räder auf den Boden verändert und damit die Traktion verbessert – der GLE schaukelt sich frei. Eine weitere neue Funktion für den Offroad-Einsatz ist die Einzelradansteuerung. Hierbei kann das Niveau an jedem Rad über den Touchscreen des Media-Displays einzeln verstellt und somit die Ausrichtung des Fahrzeugs im Gelände verbessert werden, etwa wenn ein Rad in einem Graben steckt oder ein Rad voll eingefedert ist

Neben E-ACTIVE BODY CONTROL stehen für den neuen GLE ein ebenfalls neu entwickeltes Fahrwerk mit Stahlfederung sowie ein neu entwickeltes Luftfeder-Fahrwerk AIRMATIC mit Adaptivem Dämpfungssystem Plus (ADS+) zur Wahl.

Bilder: Daimler AG