Mit der smart Studie eco speedster nimmt man im Jahr 1993 die Idee des smart cabrio vorweg. Mit dem Eco speedster stellte man ein Cabrio mit festen Dachschalen vor, während der Eco Sprinter als Coupé geschlossen war.

Früher Vorläufer der Baureihe 450

Grundlage für die Entwicklung des smart Eco Speedster und Eco Sprinters war eine Studie von Anfang der 90er Jahre, welche besagte, das ein Fahrzeug im Durchschnitt lediglich mit 1,2 Personen besetzt ist. Hinzu kma, das der Durchschnitt bei regelmäßigen Fahrten in urbanen Gebieten bei unter 30 km am Tag liegt und die Hälfte der Zeit mit der Parkplatzsuche verbraucht wurde. So wurde ein Fahrzeug für den urbanen Ballungsraum konzipiert, welches für 2 Personen ausgelegt war und mit weniger als drei Metern in jede Parklücke passt. Also klar ein Vorgänger des smart der Baureihe 450, bzw. des heutigen 453.

Dem „Eco-Sprinter“ wird dabei eine besonders umweltorientierte Ausstattung mit auf den Weg gegeben. Angetrieben wird er von einem Elektromotor mit 40 kW (54 PS) Leistung. Mercedes-Benz setzt außerdem hochwertige Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen und Rezyklaten ein, das Dach enthält Solarzellen, die elektrischen Strom für das Lüftungsgebläse auch im Stand liefern.

Beim „Eco-Speedster“ ist das Dach hingegen herausnehmbar, sodass er sich mit wenigen Handgriffen zum Cabriolet verwandeln lässt. Für Sicherheit bei diesem luftigen Gefährt sorgen ein verstärkter Windschutzscheibenrahmen und ein integrierter Überrollbügel. Für den Antrieb sorgt ein 3-Zylinder-Ottomotor.

Und ja: wer genauer hinsieht, sieht noch das Mercedes Logo am Fahrzeug.

smart Eco Speedster und Eco Sprinter

Die zwei Showcars entstanden in Zusammenarbeit mit den Bereichen Designkonzeption in Sindelfingen und dem Mercedes-Benz Advanced Design Center in Irvine / Kalifornien. Johann Tomforde, damals bei Mercedes-Benz Studio-Ingenieuer und Typenbegleiter, präsentierte die Modelle im Jahr 1993 den Mercedes-Benz Vorständen, was für Begeisterung führte und zur konkreten Planung eines neuartigen Fahrzeuges und eines neuen Segments führte: dem Micro Compact Car. Später entstand im Jahr 1994 ein Joint Venture mit Swatch-Uhr Erfinder Nicolas G. Hayek, der bereits im Jahr 1989 bekanntgab, ein kleines Stadtauto auf den Markt zu bringen.

Nach dem Start der Entwicklung im Jahr 1994 feierte so das smart city coupé (später in smart fortwo umbenannt) 1997 seine Weltpremiere auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt (IAA). Die Produktion begann dann im Juli 1998 im neuen Werk im französischen Hambach, der Verkauf startete danach ab Oktober 1998 zuerst neun europäischen Ländern ((Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Schweiz und Spanien).

Bilder: Daniel Maurer Fotografie