Für das Mercedes-AMG DTM Team könnte es am Norisring nicht besser laufen: nach einem dominanten Training sowie führende Marke im Qualifying konnten die Stuttgarter am Samstag einen Doppelsieg einfahren.

Der Stern dominierte am Samstag den Norisring

DTM-Pilot Edo Mortara beendete im Jubiläumsjahr die Durststrecke seit dem letzten Mercedes-Sieg auf dem fränkischen Stadtkurs in der Saison 2015. Für Edoardo war es der zweite Saisonsieg nach dem Lausitzring und der zehnte in seiner DTM-Karriere. Sein Teamkollege Gary Paffett stand am vierten Rennwochenende in dieser Saison zum vierten Mal auf dem Podium. Insgesamt war es sein 42. Podestplatz in der DTM.

Nach sieben Saisonrennen führt Gary Paffett (97 Punkte) die Fahrerwertung mit sechs Punkten Vorsprung auf BMW-Pilot Timo Glock (91 Punkte) an. Paul Di Resta und Edoardo Mortara belegen die Plätze drei und vier. Mercedes-AMG (362 Punkte) liegt in der Herstellerwertung 87 Punkte vor BMW (275 Punkte) auf Platz eins.

Fünf Mercedes unter den Top 10

Der Lokalmatador und BMW-Pilot Marco Wittmann wurde mit +01.286 Sekunden Rückstand dritter Pilot beim Samstag Rennen. Hinter den Top 3 konnte sich Paul di Resta im Mercedes den vierten Platz sichern (+08.550).

Edo Mortara: “Das war ein perfekter Tag für mich und das Team. Meine Mannschaft hat heute eine unglaublich starke Leistung gezeigt. Letztes Jahr war schwierig für mich, aber in dieser Saison läuft es viel besser. Ich habe schon am Lausitzring ein Rennen gewonnen und bei ein paar anderen Rennen etwas Pech gehabt, zum Beispiel in den zweiten Rennen in Hockenheim und in der Lausitz. Aber jetzt läuft es richtig gut für mich und ich hoffe natürlich auf weitere Siege.

BMW-Pilot Marco Wittmann: “Es war ein besonderes Gefühl für mich, auf dem Podium zu stehen – mein letztes mal war hier noch aus der Formel 3 Zeit. Die Mercedes-Piloten waren heute einfach ein wenig schneller als wir, da müssen wir heute Nacht nochmals ran!“.

Die BMW Piloten Eng und Spengler kamen auf die Plätze fünf und sechs, vor Lucas Auer  (+14.874) und Daniel Juncadella (+15.205) im Mercedes. Die Top 10 komplettierten die BMW-Piloten Joel Ericsson und Timo Glock (+15.813 bzw. 16.681).

Pascal Wehrlein nur auf Platz 14

Weniger Glück hatte Mercedes-Pilot Pascal Wehrlein, der mit einer Zeit von 56:40.951 und somit einen Rückstand von 28.033 Sekunden nur auf einen 14. Platz kam.

Bilder: MBpassion.de / Philipp Deppe