Die Daimler AG hat heute wegen aktueller Entwicklungen eine Neueinschätzung des Ergebnispotentials für das Geschäftsjahr 2018 vorgenommen.

EBIT im Geschäftsjahr 2018 niedriger als im Vorjahr

Maßgeblich für die Änderung der Ergebnis Erwartung für das Jahr 2018 ist für den Konzern, dass bei Mercedes-Benz Cars aus heutiger Sicht aufgrund der erhöhten Einfuhrtarife für US-Fahrzeuge in den chinesischen Markt von geringeren als bisher erwarteten SUV-Absätzen sowie höheren – nicht vollständig an die Kunden weiterzugebenden – Kosten auszugehen ist. Dieser Effekt kann durch Neuallokation der Fahrzeuge in andere Märkte nicht vollständig kompensiert werden.

Belastungen aufgrund Diesel-Rückrufe

Maßgeblich für die Senkung ist weiter – so der Konzern in einer aktuellen Pressemitteilung am Mittwoch Abend – , dass in der zweiten Jahreshälfte im Zusammenhang mit dem Zertifizierungsprozess nach dem neuen Standard WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) mit Belastungen zu rechnen ist. Des Weiteren wird das Ergebnis von Mercedes-Benz Vans im Zusammenhang mit dem Rückruf von Diesel-Fahrzeugen belastet. Zudem wird das Ergebnis des Geschäftsbereichs Daimler Buses durch die rückläufige Nachfrage in Lateinamerika negativ beeinflusst.

Infolgedessen geht Daimler nunmehr von folgenden Erwartungen für das EBIT im Geschäftsjahr 2018 aus:

Mercedes-Benz Cars: leicht unter Vorjahresniveau,
Mercedes-Benz Vans: deutlich unter Vorjahresniveau,
Daimler Buses: in der Größenordnung des Vorjahres und
Daimler Konzern: leicht unter Vorjahresniveau.

Die operative Ergebnisgröße EBIT stellt das Ergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern dar.

Quelle / Bilder : Daimler AG