Die Mercedes-AMG DTM Piloten rockten regelrecht den Lausitzring – zumindest durch einen Sieg durch Mercedes-Pilot Gary Paffett im zweiten Rennen der DTM in der Lausitz. Eine perfekte Vorstellung für Mercedes, die zum Ende der Saison 2018 die Tourenwagenserie verlässt,  um dafür in der Formel E ab 2019 stärker einzusteigen. Bereits am Samstag konnte Teamkollegeo Edo Mortara das Samstag-Rennen für sich entscheiden.

GARY PAFFETT SHOW AM LAUSITZRING

Im Gegensatz zum Rennen am Hockenheimring lief es in der Lausitz jedoch mehr taktisch, als emotional. Paffett hatte bereits vorab bei “RAN” auf Sat 1 erwähnt, das er “am liebsten ein kontrolliertes Rennen von ganz vorne” fahren möchte – und genau so lief es dann auch ab.

Paffett konnte das Rennen in einer absoluten Bestform über eine längere Zeit bis zum Ende von ganz vorne anführen. Paffett selbst wurde aber gegen Rennende von BMW-Pilot Marco Wittmann (#11), der als zweiter über die Ziellinie kam – gejagt. Hinter dem BMW-Piloten Wittmann kam DTM-Wiedereinsteiger Pascal Wehrlein mit der Startnummer #94 mit dessen Mercedes über die Ziellinie.

Für den Briten Paffett war es nach dem Auftaktrennen in Hockenheim sein zweiter Erfolg in dieser Saison – und der insgesamt 22. in seiner DTM-Karriere. Der Champion des Jahres 2005 ist nun mit vier Siegen auf dem Lausitzring gleichzeitig der erfolgreichste Fahrer auf dieser Strecke.  Bernd Schneider – DTM Rekordchampion – und Jamie Green gewannen jweils drei Mal in der Lausitz. Für Mercedes-AMG Motorsport war es bereits der 15. Sieg auf diesem Kurs und der 184. in der DTM.

Gary Paffett: “Das war ein hartes Rennen. Es war sehr heiß und die Autos sind viel gerutscht. Dadurch war es alles andere als einfach. Ich habe gestern schon gesagt, dass wir unser Bestes geben werden und heute hat es zum Sieg gereicht. Wir wussten, dass unser Auto gut ist. Nach zwei Rennwochenenden habe ich nun zwei Siege auf dem Konto – das ist ein unglaublicher Start in die Saison. Nach dem Boxenstopp war ich mit dem Vorsprung auf die Verfolger happy, aber auf den letzten 15 Runden musste ich dann noch einmal hart pushen, um vor Marco (Wittmann) zu bleiben. Vielen Dank an das gesamte Team. Ein toller Tag und ein verdienter Sieg für sie.

NACH 34 RUNDEN – UND 57:27.090 DER ZIELEINLAUF

Paffett kam nach 34 Runden und einer Zeit von 57:27.909 ins Ziel – BMW-Pilot Marco Wittmann hatte hier einen Rückstand von +01.427 Sekunden, Pascal Wehrlein +08.602. Auf Platz Vier kam Paul Di Resta (+17.891), dahinter T. Glock im BMW auf Platz Fünf (+19.061), sowie J. Green auf Sechs (+19.061). Philipp Eng im BMW kam auf Platz 7 (+24.292), dahinter Audi-Pilot Rockenfeller auf acht(+24.631) – sowie BMW-Pilot Eriksson auf 9 (+27.050). Die Top 10 komplettiert Audi Pilot Frijns (+30.992).

Die Mercedes-Piloten Mortara #48 und Juncadella #23 kamen auf Platz 11 und 12 (+32.458 bzw. +32.803), L. Auer #22 kam mit 38.526 Sekunden Rückstand auf Platz 14.

Weitere Impressionen des Rennens – sowie der Startaufstellung und der Siegerehrung – in unserer Galerie:

Bilder: © Philipp Deppe / MBpassion.de