Beim 24 Stunden Rennen in der Eifel begann – nach dem Restart – ein Kampf zwischen dem Manthey Porsche 911 GT 3 R mit der Startnummer #912 und dem Mercedes-AMG GT 3 mit Adam Christodoulou des Black Falcon Teams (#4), den Porsche am Ende für sich entscheiden konnte. Das Black Falcon Team kam mit dem AMG GT 3 auf Platz Zwei der Gesamtwertung.


Das Porsche Team mit der Startnummer #912 (Piloten: Richard Lietz, Patrick Pilet, Frederic Makowiecki und Nick Tandy) konnte das 24 Stunden Rennen in der Eifel unter schwierigen Bedingungen mit insgesamt 19 Pitstops (135 Runden, 24:00:09.010) nach einen 91-Minuten Sprint für sich gewonnen – vor dem AMG GT 3 vom Team Black Falcon – mit 18 Pitstops und +26.413 Sekunden Rückstand.

Rote Flagge vernichtete Vorsprung von Black Falcon

Nach Neustand des Rennens konnte der Mercedes-Pilot an der Spitze den Porsche nicht mit Abstand halten, wobei sich Makowiecki im Yokohama-S mit einer Berührung die Führung sichern konnte. Der Black Falcon Pilot Christodoulou konnte den Speed dann noch mithalten, schlug aber dann im Galgenkopf durch einen Fahrfehler ein und konnte danach den Rückstand nicht mehr aufholen.

Bitter für das Black Falcon Team: vor der Rennunterbrechung konnte sich das Team mit der Startnummer #4 über 2 Minuten Vorsprung sichern, was nach dem Restart dann verloren ging.

Black Falcon GT 3 auf Platz 2, 3 und 5 in der Klasse SP 9

Auf Platz 3 kam der zweite Black Falcon Mercedes-AMG GT 3 mit der Startnummer #5 (Buurman, Jäger, Seyffarth, Stolz), dahinter auf 4 der Aston Martin Vantage GT 3 (SP-9-LG Klasse ! – unter Martin, Sorenson, Thiim und Turner), sowie der Mercedes-AMG GT 3 mit der Startnummer 6 (Haupt, Bastian, Johansson, Piana) und der Audio R8 LMS mit der Startnummer #1 (Mies, v.der Linde, Van der Linde und Rast).

Maro Engel: “Es war brutal spannend. Vielen Dank an meine Teamkollegen für diesen tollen Job. Auf 24 Stunden waren wir die schnellsten, den Sprint auf den letzten eineinhalb Stunden haben wir verloren.“.

Manuel Metzger: “Durch die rote Flagge wurde uns der Vorsprung genommen. Die Porsche-Jungs haben einen tollen Job gemacht. Waren immer schnell und haben uns das Leben schwer gemacht. Aber trotzdem, zweiter Platz beim größten Autorennen der Welt ist immer noch eine Top-Leistung.

Hinter den Top 6 kam der Audi R 8 LMS GT 3 mit der Nummer #3 (Haase, Stippler, Vervisch, Müller) ins Ziel, vor dem Mercedes-AMG GT 3 #16 (Heyer, Asch, Sandström, Vautier), sowie auf dem 9. Platz der Ferrari 488 GT 3 #22 (Kainz, Krumbach, Menzel). Die Top 10 komplettiert der Porsche 911 GT 3 R mit der Startnummer #10 (Bachler, Müller, Ragginger, Werner).

Der Mercedes-AMG GT 3 mit der Startnummer #48 kam auf Platz 17 (Hohenadel, Dontje, Götz, Van der Zande), die #190 kam auf Platz 22 (Schneider, Simon, Gebhardt, Bovingdom).

Bilder: (c) Philipp Deppe / MBpassion.de