Das  24h Rennen 2018 am Nürburgring ist gestartet – und für die Teilnehmer beginnt nun die Hatz um die Uhr.

Mercedes-AMG GT 3 und GT 4 auf der Strecke
Nach dem morgendlichen 60-Minuten Warm-Up sind die Fahrzeuge aus Affalterbach in das legendäre 24-Stunden Rennen auf dem Nürburgring gestartet. Insgesamt sieben Mercedes-AMG GT 3 und drei Mercedes-AMG GT 4 nehmen dazu die 36. Auflage des Langstreckenklassikers in Angriff.

Die Startfahrer sowie die Startplätze der GT 3 – Fahrzeuge im Überblick:

  • P4: #4, Mercedes-AMG Team BLACK FALCON, Maro Engel (GER)
  • P7: #47, Mercedes-AMG Team MANN-FILTER, Daniel Juncadella (ESP)
  • P8: #48, Mercedes-AMG Team MANN-FILTER, Renger van der Zande (NED)
  • P9: #5, Mercedes-AMG Team BLACK FALCON, Yelmer Buurman (NED)
  • P12: #6, BLACK FALCON, Hubert Haupt (GER)
  • P16: #11, AutoArena Motorsport, Patrick Assenheimer (GER)
  • P24: #16, Landgraf Motorsport, Edward Sandström (SWE)

Drei GT 4 Fahrzeuge stehen dabei auf den Startplätzen 34, 67 und 76:

  • P34: #190, Mercedes-AMG Team Driving Academy
  • P67: #66, BLACK FALCON Team IDENTICA
  • P76: #75 Mathol Racing e.V.

In der ersten Rennstunde zum 24 Stunden Rennen führte der Manthey Porsche mit der Startnummer #911 das Feld der insgesamt 146 Fahrzeuge im Feld an – und verbesserte parallel auch den Rundenrekord auf 8:18,473.

Maro Engel im Black Falcon auf Startplatz 4

Maro Engel, Mercedes-AMG Team BLACK FALCON #4: “Die Anfangsphase war nicht einfach. Wir hatten etwas Probleme den Speed mitzugehen, speziell auf den langen Geraden konnte ich nur gerade so Kontakt halten, mehr war nicht drin. Im zweiten Stint hatte ich viele Zweikämpfe, war viel im Verkehr – es ging heiß her. Deshalb haben wir den Boxenstopp nun etwas vorgezogen, um freie Fahrt zu haben.

Daniel Juncadella, Mercedes-AMG Team MANN-FILTER #47: „Der erste meiner zwei Stints war problemlos. Dann kamen wir etwas früher rein, um aus dem Verkehr heraus zu kommen. Das Handling des Mercedes-AMG GT3 war unglaublich. Ich war wirklich schnell und wir sind zwischenzeitlich bis auf P2 nach vorne gefahren.“

Zugeständnisse an BMW und Audi

Noch kurz vor dem Rennen wurden – nach deutlichen Zeitverbesserungen von Porsche, Mercedes-AMG und Aston-Martin im Top 30 Qualifying am Freitag, noch die Einstufungen der GT3-Fahrzeuge von BMW und Audi verändert. Der BMW M6 GT3 wurde nun noch ein leicht erhöhter Ladedruck (1.740 mbar) für den Turbo-Motor zugestanden, während der Audi R8 LMS – der es es beim Qualifying nicht in die Top 10 geschafft hatte –  mit 10 kg weniger Gewicht in den “Eifel-Marathon” gehen durfte.

Wir entscheiden ausschließlich nach Fakten, basierend auf Runden- und Sektorenzeiten des Wochenendes, aber auch des 24h-Qualifikationsrennens, der VLN-Läufe und vom 24h-Rennen des vorigen Jahres“, erklärte dazu Norbert Kreye vom Technikausschuss: „Dabei hat sich zwar gezeigt, dass sich auch BMW und Audi im Top-30-Qualifying verbessert haben und ihre absoluten Top-Zeiten gefahren sind, aber hinter Porsche und Mercedes-AMG ein bisschen zurückhingen.“ Das Ziel der BoP (Balance of Performance) ist ein möglichst ausgeglichener Wettbewerb der beteiligten Hersteller beim 46. ADAC Zurich 24h-Rennen in der Eifel. (Details dazu hier.)

Impressionen aus der Startaufstellung zum 24 Stunden Rennen in der Galerie:

Bilder: © Philipp Deppe / MBpassion.de

 

 

 

 


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