Beim Großen Preis von Aserbaidschan in Baku konnte sich Formel 1 Pilot Sebastian Vettel im Ferrari die Pole sichern -vor den beiden Werks-Silberpfeilen von Lewis Hamilton in Valtteri Bottas von Mercedes. Vettel fuhr eine Zeit von 1:41.498, wo Hamilton mit 0.179 Rückstand nicht mithalten kann. Bottas hatte einen Rückstand von 0.339 Sekunden.

Q1

Beim ersten Durchgang des Qualifyings fuhren die ersten 20 Formel 1 Piloten zuerst auf Ultrasoft, die rund 0,8 Sekunden schnellere Zeiten bringen sollen, als Supersoft. Schnellster wurde hier Ferrari-Pilot K. Räikkönen mit 1:42.538, gefolgt von M. Verstappen im Red Bull (1:42.642) sowie Lewis Hamilton im Mercedes (1:42.693). S. Vettel im Ferrari kam mit 1:42.762 als viertschneller Pilot in Q1 über die Linie, V. Bottas im Mercedes kam auf Position 7 (1:43.355).

Ausgeschieden in Q1 und somit auf den Startposition 16 bis 20:

16. S. Vandoorne McLaren 1:44.489 +0:01.951
17. P. Gasly Toro Rosso 1:44.496 +0:01.958
18. M. Ericsson Sauber 1:45.541 +0:03.003
19. B. Hartley Toro Rosso 1:57.354 +0:14.816
20. R. Grosjean Haas

Q2

Im zweiten Durchgang des Qualifyings wechselten die drei Topteams auf Supersoft Bereifung, vermutlich um sich hier einen Grad härter zu qualifizieren und auch mit diesen Reifen ins Rennen starten zu können. Gegen Ende des Qualifyings wechselten die Teams jedoch auf Ultrasoft zurück.

In zweiten Teil des Qualifyings konnte sich Lewis Hamilton erstmals kurz eine erste Führung sichern – konnte sich aber hier nur kurz halten, bevor Ferrari Pilot K. Räikkönen mit 1:42.510 die Bestzeit des Durchgangs vorlegte. Hamilton kam mit 1:42.676 hier nur auf die zweitschnellste Zeit, vor Teamkollege V. Bottas mit 1:42.679. Ferrari Pilot S. Vettel fuhr mit 1:43.015 die sechsbeste Zeit des Q2.

Ausgeschieben in Q2 – und somit auf den Statzplätzen 11 bis 15:

11. L. Stroll Williams 1:43.585 +0:01.075
12. S. Sirotkin Williams 1:43.886 +0:01.376
13. F. Alonso McLaren 1:44.019 +0:01.509
14. C. Leclerc Sauber 1:44.074 +0:01.564
15. K. Magnussen Haas 1:44.759 +0:02.249

Q3

Im dritten Durchgang beim Qualifying in Bako fuhren die Teams wieder auf Ultrasoft. Auch wenn sich die Mercedes-Fahrzeuge hier verbesserten, konnte Hamilton die Zeit von Ferrari Pilot Sebastian Vettel am Ende nicht schlagen und musste sich hier mit Platz 2 zufriedengeben. Enttäuschend für den Weltmeister, der in der laufenden Saison 2018 bislang noch kein Rennen gewinnen konnte.

Platzierungen aus dem Qualifying:

1. S. Vettel Ferrari 1:41.498
2. L. Hamilton Mercedes 1:41.677 +0:00.179
3. V. Bottas Mercedes 1:41.837 +0:00.339
4. D. Ricciardo Red Bull 1:41.911 +0:00.413
5. M. Verstappen Red Bull 1:41.994 +0:00.496
6. K. Räikkönen Ferrari 1:42.490 +0:00.992
7. E. Ocon Force India 1:42.523 +0:01.025
8. S. Perez Force India 1:42.547 +0:01.049
9. N. Hülkenberg Renault 1:43.066 +0:01.568
10. C. Sainz Renault 1:43.351 +0:01.853

Lewis Hamilton nach dem Qualifying: “Wir waren heute nicht schnell genug, um Ferrari zu schlagen. Aber es ging super eng zu. Kein Sportler ist mit Platz zwei zufrieden, aber es ist schön, nach einem aufregenden Qualifying wieder in der ersten Reihe zu stehen. “.  Sein Teamkollege Valtteri Bottas: “Es ist nie schön, Dritter zu sein. Aber nach dem gestrigen Tag ist es ein gutes Ergebnis. Das Team hat bei der Abstimmung des Autos großartige Arbeit geleistet.”

Mercedes Motorsport-Chef Toto Wolff: “Wenn ich mir das heutige Ergebnis ansehe und dabei unsere Schwierigkeiten aus dem Training gestern vor Augen halte, dann muss ich sagen, dass ich mit den Startplätzen zwei und drei ziemlich zufrieden bin. Die Jungs haben bis spät in die Nacht sehr hart gearbeitet, um den richtigen Weg zu finden. So haben wir heute Vormittag einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und im Qualifying dann noch einen. So gesehen haben wir uns gut zurückgearbeitet. Vor dem Qualifying erwarteten wir einen sehr engen Kampf zwischen den drei Top-Teams und genau so ist es auch gekommen. Ich glaube, dass es für die ganze Saison so aussehen wird. Ich erwarte, dass die Top-6 morgen um den Sieg kämpfen werden und wir werden hart arbeiten, um aus diesem Kampf als Sieger hervorzugehen.”

Bilder: Daimler AG


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