Mercedes-Benz Werk Rastatt feiert sein 25-jähriges Jubiläum und blickt mit einem großen Festakt auf erfolgreiche Meilensteine und die ebenso erfolgreiche Zukunft der Kompaktwagenproduktion. Das Werk mit seinen rund 6.500 Mitarbeitern ist aktuell hoch ausgelastet. Im Jahr 2016 hat das Werk mit mehr als 300.000 Fahrzeugen einen wichtigen Beitrag zum Wachstum des erfolgreichen Kompaktwagensegments geleistet: Allein 2016 wurden über 635.000 Kompaktwagen an Kunden in aller Welt ausgeliefert, so viele wie nie zuvor in einem Jahr.

Festakt mit verschiedenen Highlights
Zum Festakt waren zahlreiche Vertreter aus Industrie, Politik und Gesellschaft sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen. Die rund 400 Gäste trafen sich im neuen Erweiterungsbau der Karosserierohbau-Halle des Werks. Der Ort steht symbolisch für die Zukunft des Standortes Rastatt als Lead-Werk im globalen Kompaktwagen-Verbund von Mercedes-Benz. Das Werk Rastatt bereitet sich momentan für den Anlauf der nächsten Kompaktwagen-Generation vor.

„Das Mercedes-Benz Werk Rastatt spielt eine wesentliche Rolle in unserem weltweiten Produktionsverbund. Insgesamt hat Mercedes-Benz Cars im vergangenen Jahr mit rund 2,2 Millionen produzierten Fahrzeugen den sechsten Produktionsrekord in Folge erzielt und die Kompakten haben einen großen Anteil an unserem Erfolg. Das Werk Rastatt wird künftig auch Elektrofahrzeuge der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ produzieren. Der Standort ist damit ein elementarer Bestandteil der Elektro-Offensive von Mercedes-Benz und wird zum Kompetenzzentrum für Elektrofahrzeuge der Kompaktklasse weiterentwickelt“, so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain.

Ein unterhaltsames Programm mit Videobeiträgen und einem „Future Talk“ gewährte den Gästen des Festakts vielfältige Einblicke in die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft des Werkes. Teilnehmer des „Future Talks“ waren Rastatts Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch, Michael Göbel, Leiter Produktion Compact Cars, Wolf-Dieter Kurz, Leiter Produktgruppe Compact Cars, Thomas Geier, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Rastatt und Ullrich Zinnert, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Rastatt. Höhepunkt zum Abschluss des Festakts bildete eine Holografie-Show bei dem das Entstehen des Mercedes-Benz Werks Rastatt und Meilensteine aus 25 Jahren künstlerisch inszeniert wurden.

Thomas Geier, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Rastatt: „Ich freue mich, zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Menschen aus der Region das 25-jährige Jubiläum des Werks Rastatt zu feiern. Aktuell investieren wir in die technologische Weiterentwicklung und in den Ausbau der Produktion am Standort. Wichtig für mich ist auch die Zufriedenheit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb schaffen wir ergonomische Arbeitsplätze, setzen auf neue Zusammenarbeitsmodelle mit Schwarmorganisationen und errichten ein Gesundheits- und Qualifizierungszentrum. Damit machen wir das Werk fit für den Produktionsstart der nächsten Kompaktwagen-Generation im Jahr 2018 und bereiten uns aktiv auf die zukünftige Produktion von Elektrofahrzeugen der Produkt- und Technologiemarke EQ am Standort vor.“

Tradition, Gegenwart und Zukunft: Die Ausstellungsfahrzeuge und Exponate beim Festakt dokumentieren den Wandel der letzten 25 Jahre: Von den beiden Mercedes-Benz E-Klasse Modellen über die erste A-Klasse Generation und den Nachfolger zeigt die Sammlung eine Auswahl der Rastatter Kompaktwagen-Modelle bis heute. Ein besonderes Highlight ist die Europa-Premiere des Concept A Sedan – das Fahrzeug wurde erstmals auf der Auto Shanghai 2017 gezeigt. Das Showcar gibt einen Ausblick auf die nächste Kompaktwagen-Generation und konkretisiert die Weiterentwicklung der Mercedes-Benz Formensprache. Die nächste Kompaktwagengeneration wächst von bisher fünf auf acht Modelle an.

„Daimler und Mercedes-Benz stehen wie kaum ein anderes Unternehmen oder eine andere Marke für Baden-Württemberg und seine wirtschaftliche Stärke. Die heutige Jubiläumsfeier und die Erfolge des Werkes Rastatt zeigen einmal mehr die Weitsicht von Lothar Späth, der sich seinerzeit dafür stark gemacht hat, dass dieses Werk in Rastatt errichtet wird. Seit der Gründung 1992 hat es sich zum Kompetenzzentrum für Kompaktfahrzeuge aus dem Hause Daimler entwickelt. Dass hier künftig – als Elektrofahrzeuge der nächsten Generation – auch die EQ-Modelle der Kompaktklasse produziert werden, ist ein erfreuliches Bekenntnis zum Werk Rastatt und ein starkes Zukunftssignal für den Automobilstandort Baden-Württemberg“, so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg.

1992 startete Rastatt als drittes deutsches Pkw-Werk neben Bremen und Sindelfingen die Produktion mit der damaligen E-Klasse. Im Oktober 1997 gab das Werk mit der Produktion der A-Klasse den Startschuss für die Erfolgsgeschichte der Kompaktklasse von Mercedes-Benz. Die Bedeutung des Standorts liegt neben der flexiblen und effizienten Fertigung auch im Know-how als Lead-Werk, das die weltweite Kompaktwagen-Produktion in den drei anderen Werken des Verbunds in Ungarn, Finnland und China steuert. Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars sowie Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, sprachen während der Feier ihre Glückwünsche zu den vergangenen Erfolgen aus und gaben den Startschuss für das nächste erfolgreiche Vierteljahrhundert.

„Das Mercedes-Benz Werk Rastatt steht seit 25 Jahren für sichere Arbeitsplätze, wirtschaftlichen Erfolg und ist Geburtsort unserer ‘Kompakten’. Wir feiern also nicht nur das 25-jährige Jubiläum des Werks, sondern auch den seit 20 Jahren anhaltenden Erfolg unserer A-Klasse. Das Werk Rastatt ist und bleibt nicht nur Kompetenzzentrum für unsere kompakten Verbrenner, in Zukunft werden wir hier auch elektrische EQ-Modelle der Kompaktklasse produzieren“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.

Quelle: Daimler AG


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