Keine Neuigkeit, aber ein Umstand, was nicht jedem bekannt ist: Fahrzeuge mit der Klimatisierungsautomatik THERMATIC mit 2 Klimazonen, wie die C-Klasse und E-Klasse, sind bereits in Serie mit dem Feinstaub-Aktivkohlefilter ausgerüstet (Code 580 bzw. 581). Gleiches gilt aber auch für Fahrzeuge mit der Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC. Für die Kompaktfahrzeuge, wie GLA oder A-Klasse, sind entsprechende Klimasysteme mit Aktivkohle-Feinstaubfilter optional als Sonderausstattung bestellbar.

Aktivkohle-Feinstaubfilter bei Mercedes-Benz
Rund 30 Prozent der europäischen Bevölkerung leidet bereits an allergischen Beschwerden – Allergiker können jedoch dank dem Aktivkohle-Feinstaubfilter zumindest im Fahrzeuginnenraum von Mercedes-Benz aufatmen. Denn die Aktivkohle-Feinstaubfilter sind in der Lage, auch kleinste allergene Partikel wie Birkenpollen, Katzenhaarallergene und Schimmelpilze zurückzuhalten. Das konnten Mercedes-Benz Ingenieure durch ein neu entwickeltes, bereits zum Patent angemeldetes Prüfverfahren zeigen.

Mercedes-Benz mit eigener Prüfkammer
Eine medizinische Studie der ECARF Institute GmbH mit Asthmatikern als Probanden hat die antiallergene Wirkung der Filter bestätigt. Die Tests wurden mit einem Teilaufbau der Klimaanlage der aktuellen S-Klasse in der mobilen Pollenkammer auf dem Gelände der Charité in Berlin durchgeführt. Dass Mercedes-Benz im Dezember 2015 im Mercedes-Benz Technology Center in Sindelfingen eine neue Prüfkammer für Innenraumemissionen eröffnet hat, unterstreicht den Stellenwert dieses Themas. In diesem knapp 300 Kubikmeter großen Raum durchläuft ein Fahrzeug innerhalb einer Woche genau definierte Temperaturprofile und wird dabei auf mehrere hundert Substanzen geprüft. In mehreren Zyklen werden über 100 Luftproben aus dem Fahrzeuginnenraum entnommen und in Speziallabors analysiert. Neben der Gesamtemission können auch die Emissionen einzelner organischer Verbindungen gemessen werden.

Bild: Daimler AG