Lewis Hamilton und Nico Rosberg dominierten die ersten Trainings am Freitag zur Formel 1 Grand-Prix-Premiere in Aserbaischan. An den beiden ersten Freien Trainings am Freitag konnte sich der Brite dabei die Bestzeiten sichern, während am Baku City Circuit sein Teamkollege Nico Rosberg mit 0,690 Sekunden dahinter blieb. Drittschnellster am Freitag war überraschend Sergio Perez im Force India.

So richtig rund lief es bei den Silberpfeilen in Baku jedoch nicht: Nico Rosberg musste seinen Silberpfeil rund 20 Minuten vor Trainingsende abstellen, zuvor beklagte er einen Leistungsverlust per Funk und musste sein Fahrzeug kurz vor der Einfahrt in die Boxengasse abstellen. Dominierend waren die 2 Silberpfeile trotz dessen, zumal Hamilton rund eine Sekunde schneller war, als das komplette andere Rennfeld.

Lewis Hamilton: “Ein guter Tag und ein schöner Start in das Wochenende. Die Strecke ist nicht einfach. Nicht unbedingt, weil der Streckenverlauf besonders schwierig zu lernen ist, sondern vielmehr weil es sehr rutschig ist. Mit Blick auf die Bremsen und die Nähe zu den Mauern ist es ähnlich wie in Monaco. Aber wir erreichen viel höhere Geschwindigkeiten. Davon abgesehen ist es eine Mischung aus Valencia und Sotschi. Die Streckenoberfläche ist sehr glatt und die Kurven recht ähnlich. Es ist eine richtige Herausforderung. Ich glaube, dass alle ein hartes Wochenende erwartet. Man muss hier sehr konzentriert sein – das gefällt mir. Mir hat es heute viel Spaß gemacht, hier zu fahren.”

Nico Rosberg: “Die Strecke ist ziemlich cool. An einigen Stellen gibt es noch ein paar Sicherheitsbedenken, etwa bei der Boxeneinfahrt. Das müssen wir uns noch ansehen. Die Pace auf einer Runde war für mich etwas knifflig. Denn ich hatte nur einen Satz weicher Reifen zur Verfügung. Dafür fühlte sich mein Long Run mit dem superweichen Reifen gut an. Leider verlor mein Auto im zweiten Training Leistung und ich musste anhalten. Die Ursache dafür untersuchen wir gerade noch. Die Rangfolge hat mich heute etwas überrascht. Force India lag direkt hinter uns. Ich weiß nicht, was wir an diesem Wochenende von Red Bull und Ferrari erwarten dürfen. Bislang waren sie unsere ärgsten Verfolger. Warten wir es ab.”

Bilder: Daimler AG


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