Das Mercedes AMG PETRONAS Formel 1 Team hat nun das Fahrzeug für die Formel 1 Saison 2016 enthüllt: den W07, den Dienstwagen für Nico Rosberg und Lewis Hamilton für den Weltmeistertitel 2016.

Die Studioaufnahmen des neuen Silberpfeils (5.000 mm lang, 1.800 mm breit, 950 mm hoch, 702 kg schwer) zeigen bereits, das die Airbox deutlich breiter geworden ist. Die Leitbleche über den Seitenkästen sowie die Bargeboards, aber auch die vertikalen Finnen am Cockpitrand – neben den Spiegeln – wurden modifiziert. Kleine Änderungen sind an der Motorhaube sowie an der Nase zu erkennen, am Unterboden sind neue Schlitze vorhanden.

Die Karosserie besteht aus Kohlefaser, inkl. Motorabdeckung, Seitenkästen, Unterboden, Nase, Frontflügel und Heckflügel. Die Vorderradaufhängung besteht aus Kohlefdaser-Querlenker und Torsionsfedern (Schubstreben) sowie Kipphebel. Die Hinterachsaufhängung besitzt Zugstreben Torsionsfedern.

Die Flügel des W07 sind bislang wohl unverändert, wie größtenteils auch die Lackierung des Fahrzeuges – die jedoch bis Melbourne auch unverändert bleiben soll. Ohne das man genaue Daten zum Motor veröffentlicht hat, sind für die 1.6 Liter 6-Zylinder PU106C Hybrid Power Unit mit nahezu 1.000 PS zu rechnen. Der Motor hat einen Zylinderbankwinkel von 90 Grad (24 Ventile), die maximale Drehzahl ICE beträgt 15.000 U/min. Das Getriebe besitzt 8 Vorwärtsgänge und 1 Rückwärtsgang, eine sequenzielle Halbautomatik mit hydraulischer Aktivierung sorgt für die Schaltung (Kupplung aus Carbonplatte). Der Motor wiegt mindestens 145 kg.

Paddy Lowe – Executive Director (Technical), MERCEDES AMG PETRONAS Formel 1-Team: “Auf mechanischer Seite ist die größte Regeländerung die Teilung des Auspuffendrohrs und des Waste-Gates. Tatsächlich hatte das aber keinen großen Einfluss. Die größte strukturelle Änderung liegt auf der Chassis-Seite. Wir haben den Fahrerschutz um 20 mm angehoben und die Stärke des seitlichen Crash-Tests von 15 auf 50 kN erhöht. Das ist eine deutliche Erhöhung der wirkenden Kräfte, die an dieser Stelle vom Chassis absorbiert werden müssen. Das sorgt aber für einen viel besseren Schutz des Fahrers.”

Quelle: Daimler AG


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