Das Mercedes-Benz C-Klasse Coupé der Baureihe 205 wurde im Gegensatz zum Vorgänger der Baureihe 204 in vielen Bereichen überarbeitet und optimiert.

Dank eines neuen Akustikkonzeptes für das Fahrzeuges wurden die Warn- und Hinweisklänge des Fahrzeuges überarbeitet, um u.a. den Fahrer auf das Umfeld des Fahrzeuges aufmerksam zu machen oder Meldungen im Kombiinstrument wirksam zu “unterstreichen”, oder Bestätigung einer Bedienaktion einzufordern. Dabei wurde die Wertigkeit verbessert, dazu wurde zusätzlich ein eingebauter 100 mm Lautsprecher – fahrerorientiert unterhalb des Lenkrades- verbaut.

Geräusch- und Schwingungskomfort überarbeitet
Um Schwingungen und Geräusche in verschiedenen Fahrzuständen zu reduzieren, wurde auf eine hohe Karosseriesteifigkeit geachtet, was die Geräuschübertragung der Karosserie durch Verstärkungen im Vorbau (Streben, die bisher nur in Cabriolets eingesetztt wurden). Isolierungen an der Karosserie (u.a. Seitenwände, Stirnwand, Hauptboden) sowie Absorber auf dem Tunnel, unter den Fondsitzen und unter der Hutablage halten Geräusche nun aus dem Innenraum fern.

Eine kinematische Auslegung der Achsen, Fahrwerk und Lenkung reduziert dabei Störeinflüsse, die durch Radunwuchten und die Fahrbahn angeregt werden. Eine geräuschoptimierte Lagerung sowie Befestigung von Getriebe und Motor verhindern parallel, das Antriebsgeräusche und Schwingungen sich auf die Karosserie übertragen. Durch ein Zweimassenschwungrad und ein optimiertes Fliehkraftpeden in Verbindung mit einem Schaltgetriebe sowie Doppelturbinentorsionsdämpfer i.V.m. Automatikgetrieben werden Schwingungen, die im Motor und Getriebe entstehen, reduziert.

Aerodynamik und Aeroakustik
Der Luftwiderstandsbeiwert cw liegt bei der Baureihe 205 (C205) bei 0.26 (als C220 d mit Aero-Leichtmetallrädern), der Vorgänger lag hier bei 0.27. Die Stirnfläche A m2 liegt nun bei 2.18 zu davor 2.11, der Luftwiderstand cw x A liegt weiterhin bei 0.57.

Um den Luftwiderstandbeiwert zu optimieren, wurde auf einen strömungsgünstig gestalteten Front- und Heckstoßfänger geachtet. Ein aerodynamischer Radspoiler (mit 3D Anformung und Zusatzspoiler auf der vorderen Motorraumverkleidung), sowie Abdichtung der Radhäuser zum Motorraum und strömungsgünstig geformte Außenspiegel mit Spiegelfuß sorgt ebenso für bessere Werte, wie die Scheinwerferumfeldabdichtung und Aerolippe in der Fuge der Motorhaube zum Stoßfänger vorn.

Ebenso wurde auf eine verbesserte Kühlerumfeldabdichtung und Strömungsführung zur effizienten Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Kühlluft geachtet. Die AIRPANEL Kühlerverkleidung ermöglicht – je nach Fahrsituation – eine bedarfsgerechte Begrenzung der Kühlluftmenge und dadurch eine Verbesserung der Aerodynamik sowie zusätzlich eine schnellere Motoraufheizung (nur beim C 220 erhältlich). Eine Spoileranformung auf dem Kofferraumdeckel, ein optimiertes Unterbodenverkleidungskonzept mit großflächigen Motorraum- und Hauptbodenverkleidungen und aerodynamisch optimierte Räder und Reifen runden die Maßnahmen zur Optimierung des Luftwiderstandbeiwertes ab.

Aeroakustische Maßnahmen sind u.a. eine aeroakustisch optimierte A-Säule und Dachstruktur sowie strömungsgünstig geformte Außenspiegel. Zur Schmutzfreihaltung beim C-Klasse Coupé bleiben im Geschwindigkeitbereich zwischen 80 und 160 km/h bei Nässe die Außenspiegel, die Seitenscheiben und die Heckscheibe durch aerodynamisches Feintuning in den sicherheitsrelevanten Bereichen schmutzfrei – d.h. Erhöhung der Wahrnehmungssicherheit bei schlechten Witterungsverhältnissen.

Bilder: Daimler AG


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