Das S-Klasse Cabriolet ist optional mit den bekannten Systemen AIRCAP und AIRSCARF ausstattbar. Das AIRCAP ist ein automatisches Windschott zur Zugluftreduzierung für bis zu 4 Personen, AIRSCARF ist die Kopfraumheizung für die vorderen Sitze, wie es bereits aus dem E-Klasse Cabriolet bekannt ist.

AIRSCARF – der unsichtbare Schal
Die Kopfraumheizung AIRSCARF macht das Offenfahren auch noch bei niedrigen Temperaturen interessant, – und verlängert die “Offen-Fahr-Saison” erheblich. Mittels Luftauslässe in den Kopfstützen vorne legt sich warme Luft wie ein unsichtbarer Schal um Hals und Nacken, wobei die Temperatur in 3 Stufen eingestellt werden kann. Der Luftstrom selbst kann durch Justierung der Luftauslässe bei Fahrer- und Beifahrersitz justiert werden, das System passt sich parallel mit der Geschwindigkeit der ausströmenden Luft bis 120 km/h an die Fahrgeschwindigkeit an.

Technik des Systems – für jede Motorisierung
Mittels Heizlamellen, die durch ein PTC-Heizelement aufgewärmt werden (PTC: Positive Temperature Coefficent), sorgt ein Ventilator für die erforderliche Ausströmgeschwindigkeit, abhängig von Außentemperatur, Öffnungszustand des Verdecks sowie vom Fahrtempo. Oberhalb von 120 km/h arbeitet das System mit konstanter Einstellung. Das System ist für den S 63 4MATIC sowie für den S 500 verfügbar.

AIRCAP reduziert Verwirbelungen im Innenraum
Das optionale AIRCAP System reduziert bei offenem Verdeck die Verwirbelungen im Innenraum, – auch für Fondpassagiere. Mittels Betätigung des Schalters stellt sich eine Windlamelle an der Frontscheibe auf, parallel fährt das hinter den Fondkopfstützen angebrachte Windschott automatisch nach oben.

Der Strömungsbogen wird über den Fahrgastraum des S-Klasse Cabriolet (A217) erweitert, Geräuschpegel und Luftverwirbelungen können so reduziert werden. Mittels Erkennung der geschlossenen Fondgurte erkennt das System dabei automatisch die Anzahl der Passagiere und verändert die Position des Windschotts im Heckbereich. Das Windschott kann dabei unabhängig der Windlamelle abgesenkt werden.

Bilder: Daimler AG