Ab sofort ist der G 500 4×4² für 226.100,00 Euro bestellbar. Das Concept-Car ist nach dessen Weltpremiere im Frühjahr in Genf 2015 nun von der Daimler AG zur Serienproduktion freigegeben worden – wie auch nicht anders von uns erwartet.

Die Serienmodelle der G-Klasse liefern das Fundament in Form von Karosserie und Leiterrahmen, die das deutlich gestiegene Leistungsvermögen des G 500 4×42 problemlos ohne jegliche Verstärkungen verkraften. Der AMG G 63 6×6 spendiert in angepasster Form den permanenten Allradtriebstrang mit Portalachsen.
Im Motorraum arbeitet das neue V8-Kraftpaket mit vier Litern Hubraum, Direkteinspritzung und Biturbo-Aufladung.

Der effiziente und saubere 4,0‑Liter-V8‑Biturbomotor leistet 310 kW (422 PS), entwickelt ein maximales Drehmoment von 610 Newtonmeter und erfüllt die Euro-6-Abgasnorm inklusive der ab 2016 geltenden Regelung für den maximalen Partikelausstoß. Der Achtzylinder kann auf exklusive Gene verweisen: Er basiert auf der neuen, von Mercedes-AMG entwickelten V8‑Motorengeneration, die den Mercedes-AMG GT und den Mercedes-AMG C 63 zu außerordentlichen Fahrleistungen beflügelt. Der G 500 4×42 wird ab Dezember 2015 bei den Mercedes-Händlern stehen.

Ebenfalls neu ist das Fahrwerk mit doppelten Feder-Dämpferbeinen und Verstelldämpfung. Im Innenraum genießen die G 500 4×42-Insassen den Komfort und das Ambiente auf dem Niveau einer luxuriösen Limousine. Dass die Offroad-Welt für den G 500 4×42 dort anfängt, wo andere Fahrzeuge kapitulieren, erscheint angesichts der Eckdaten von Fahrwerk und Triebstrang logisch. Dass der neue „G“ jedoch auch onroad eine überzeugende Performance auf den Asphalt legt, ist überraschend. Bedingt durch die deutlich breitere Spur der Portalachsen im Vergleich zum Serienfahrzeug (+ 299 mm), die großen 22-Zoll-Felgen mit Reifen der Dimension 325/55 R 22 und die Verstelldämpfung mit Sport-Modus, geht die gehobene G-Klasse trotz höherem Schwerpunkt so dynamisch durch die Kurven, dass die Insassen sich eher in einem Sport- denn in einem Geländewagen wähnen. Das gilt auch für Touren auf unbefestigten Pisten oder verschneiten Straßen, wobei sich auf diesen rutschigen Untergründen die Performance eines Rallye-Boliden einstellt.

Permanenter Allradantrieb, eine Geländereduktion im Verteilergetriebe, drei während der Fahrt sperrbare Differentiale und dies kombiniert mit Portalachsen sucht man bei herkömmlichen Geländewagen vergeblich. Die für vielseitige Einsätze entwickelten Portalachsen ergänzen das Offroad-Portfolio von Mercedes-Benz und sind das technische Highlight des G 500 4×42. Im Unterschied zu konventionellen Starrachsen befinden sich hier die Räder nicht auf Höhe der Achsmitte, sondern liegen durch die Portalgetriebe an den Achsköpfen wesentlich weiter unten. Damit steigt beim G 500 4×42 die Bodenfreiheit auf 450 Millimeter und die Wattiefe – oder besser Tauchtiefe – auf 1000 Millimeter.

Bilder: Teymur Madjderey / teymurvisuals.com


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