Das legendäre 24 Stunden Rennen am Nürburgring in seiner 43. Auflage, bietet abermals alles was der Motorsportfan liebt: Spannung auf und an der Strecke in der Eifel.

Bereits zum Start war das berüchtigte Eifelwetter ein Thema im Fahrerfeld: Regen oder keine Regen. Um 16 Uhr gingen die Fahrzeuge – darunter 8 SLS AMG GT3 – auf die 24 Stunden durch die grüne Hölle. Der im Qualifying auf zwei gefahrene SLS mit konnte sich in der Startphase in vorderer Position halten, auch wenn drei BMW Z4 GT3 an der Spitze ein scharfes Tempo auf den ersten Runden vorlegten. Nach fast 2 Stunden setzte leichter Regen auf Teilen der Strecke ein und wirbelte das Feld durcheinander.

Betroffen davon unter anderem der die Startnummer 27, der Zakspeed SLS mit DTM-Pilot Christian Vietoris. Das Auto rutschte auf feuchter Fahrbahn gegen die Leitplanke und wurde schwer beschädigt. An der Box stellte sich der Schaden (Karossiere, Radaufängung, Lenkung) am Auto als zu groß für eine Reparatur raus – das vorzeitige Aus für das Team. Ebenfalls erwischte es den bis dahin führenden Schubert-BMW mit Claudia Hürtgen am Steuer die sich am Pflanzgarten drehte und das Auto an der Leitplanke beschädigte.

Zum Abend und bei inzwischen wieder trockenen Bedingungen sortierte sich das Feld ein wenig und der beste SLS von Black Falcon mit der Nummer 2 von Andreas Simonsen, Adam Christodoulou, Yelmer Buurman und Bernd Schneider hatte mit einem Platz unter den besten fünf weiterhin Kontakt zur Spitze. Nach dem Routinestopp dann aber das Pech, am Flügeltürer löste sich hinten links das Rad im Abschnitt Klostertal. Der SLS musste stoppen und abgeschleppt werden – das Fahrzeug konnte nach einer Weile am Streckenrand wieder fahrtüchtig gemacht werden. Später rollte der SLS AMG GT3 aber dann auf Grund eines Schadens aus. Auch das HARIBO Racing Team mit DTM-Fahrer Maximilian Götz ist bereits aus dem Rennen. Nachdem das Team die Startphase fehlerfrei gemeistert hatte, wurde die bis dato sehr gut platzierte Startnummer 8 Opfer der extrem tückischen und teils nassen Streckenverhältnisse. Fahrer Norbert Siedler drehte sich im Bereich Hohe Acht und schlug in die Leitplanke ein.

Zwischenstand nach sechs Rennstunden: Die Nacht ist über den Nürburgring gekommen und auch die Bedingungen gestalten sich nach wie vor tückisch – es gibt wieder Regenschauer auf Teilen der Strecke. Bestplatzierter SLS AMG GT3 ist derzeit die Startnummer 5 von Black Falcon unter den Top-Ten. Die Piloten Abdulaziz Bin Turki Al Faisal, Hubert Haupt, Yelmer Buurman und Jaap van Lagen kämpfen nach wie vor in der Spitzengruppe um die vorderen Plätze. Auf den Positionen 13 und 17 liegen die beiden Flügeltürer von ROWE RACING mit den Startnummern 23 und 22. Team Premio konnte von Startplatz 30 bis auf die 21. Position vorfahren. Durchweg problemlos gestaltet sich das 24h-Rennen für Car Collection Motorsport. Das Team spulte seine Runden problemlos ab und liegt auf der 32. Position.

Update:
Der Morgen beim 24h-Rennen ist gekommen und die Renndistanz von 100 Runden überschritten. Die Nacht über waren weiterhin schwierige Bedingungen, es gab viele Unfälle und Gelbphasen auf der Strecke und auch einige Regenschauer zogen durch die Eifel.

Aktuell bei noch 8 Stunden bis zum Zieldurchlauf, sind nur noch drei SLS AMG GT3 im Rennen verblieben. Bestplatzierter und in der selben Runde wie der führende Audi R8 LMS, ist das AMG-Kundensport-Team von Black Falcon (Abdulaziz Bin Turki Al Faisal, Hubert Haupt, Jaap van Lagen, Yelmer Buurman) mit der Nummer 5 auf dem vierten Platz. Danach folgt der SLS mit der 23 von Rowe-Racing mit Klaus Graf, Christian Hohenadel, Nico Bastian, Thomas Jäger auf dem zur Zeit sechsten Platz und einer Runde Rückstand. Letzter Flügeltürer im Feld ist die Startnummer 33 vom Team Premio mit den Fahrern Philipp Frommenwiler, Kenneth Heyer, Rob Huff, Christian Krognes.

Der Rowe SLS mit der Startnummer 23 kämpft seit der Nacht mit Getriebeproblemen, es muss der dritte Gang geschont werden. Die Fahrer um Klaus Graf nutzen den Gang nur kurz und schalten schnell in den vierten bzw. zweiten Gang. Das Team ist aber optimistisch auch mit diesem Handicap ins Ziel fahren zu können.

Für den zweiten Rowe SLS (22) mit den Fahrern Maro Engel, Jan Seyffarth, Renger van der Zande, Thomas Jäger kam das vorzeitige Aus in der Nacht. Nach einem erneuten Reifenschaden am Flügeltürer, entschieden Team und Fahrer die Fahrt bei den 24-Stunden zu beenden.

Update-2:
Bis zum Mittag bei noch 4 Stunden Restdauer wechselten sich der Audi R8 LMS und der BMW Z4 GT3 Boxenstopp bedingt immer wieder an der Spitze ab. Den dritten Platz belegt der Porsche 997 GT3-R. Ebenfalls hat in dieser aktuellen Phase des Rennens auch der SLS AMG GT3 von Black Falcon (Nummer 5), weiterhin Kontakt zur Spitze und liegt auf einem guten fünften Platz, direkt dahinter der Rowe SLS auf sechs. Auf dem zehnten Platz im momentanen Klassement der letzte Flügeltürer von Team Premio.

Bilder: MBpassion + Mercedes-AMG


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