smart zeigte am Genfer Autosalon 2015 erstmals einen Blick auf Teile der Karosserie des neuen smart fortwo und dessen tridion Sicherheitszelle und den Längs- und Querträgern der Karosserie.

Genf 2015

Die tridion Sicherheitszelle des smart fortwo ist an strategisch wichtigen Stellen zusätzlich verstärkt und wirkt nach dem Prinzip einer harten Nussschale. Bei Front, Seite und beim Heck sorgen Längs- und Querträger dafür, die Kräfte eines Aufpralls innerhalb der Karosserie zu verteilen und aktiveren auch die Knautschzone des Unfallgegners. Zusätzlich sind die Räder bei einer Kollision als Lastpfad integriert, da sich die Vorderräder gezielt am Schweller abstützen.

Beim smart wurde der Einsatz von hoch- und ultrahochfesten Stahlsorten für die tridion Sicherheitszelle in einen neuen Spitzenwert getrieben: 47 Prozent dabei sind hochfeste Stähle, 4 Prozent höchstfeste Stähle, 13 Prozent ultrahochfeste Stähle, sowie 8 Prozent warm umgeformte höchstfeste Stähle.

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Stahltüren mit einem diagonal verlaufenden punktgeschweißten Verstärkungsprofil sowie speziell abgestimmte Strukturelemente schützen den Innenraum beim Seitenaufprall. Die Lenksäule deformiert sich bei einem Frontallaufprall dabei teleskopartik um bis zu 100 mm. Die Front der Baureihe 453 wurde gezielt auf die Anforderungen des Fußgängereschutzes ausgelegt, wobei Kunstoff als Material eine gute Basis bieten.

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Die Anordnung von Bauteilen mit möglichst großem Abstand zur Fronthaube sorgen für Deformationsräume, die Energie absorbieren können. Günstige Verformungseigenschaften von Fronthaube und Stoßfänger in Verbindung mit einem großflächigen Aufprallbereich sowie nachgiebige Querträger under der Windschutzscheibe sorgen für einen besseren Fußgängerschutz.

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Bilder: MBpassion.de / Philipp Deppe