Die aktuellen Motoren-Highlights von Mercedes-AMG sind die neuesten V8-Biturbo-Motoren M 177 und M178 – eine neue Generation leistungsstarker AMG-V8 Motoren.

Bei der Performance-Marke Mercedes-AMG gehört der V8-Motor wie bei keinem zweiten Hersteller zum Kern der Marke. Die aktuellen High-Performance-Aggregate mit Biturbo-Aufladung überzeugen dabei mit kompakter Konstruktion, niedrigem Leistungsgewicht, bester Treibstoffeffizienz und einzigartigem Mercedes-AMG Sound – und bilden damit die aktuelle Speerspitze der Entwicklung.

M177 und M178: aus C 63 und AMG GT
Der M177, ein AMG V8-Zylinder-Benzinmotor mit Biturboaufladung, kommt dabei erstmals im aktuellen Mercedes-AMG C 63 und C 63 S zum Einsatz. Der AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor (M178) mit Trockensumpfschmierung und einem Zweimassenschwungrad ist das Sportwagenherz des neuen Mercedes-AMG GT und GT S.

Das Aggregat setzt mit einer höchsten spezifischen Leistung von bis zu 128 PS pro Liter und einem Verbrauchswert von deutlich unter 10 Litern/100 km (NEFZ gesamt) neue Maßstäbe. Das bestätigt auch Christian Enderle, Bereichsleitung Entwicklung Motor und Triebstrang, Mercedes-AMG: „Mit dem neuen AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor präsentieren wir einen faszinierenden und kraftvollen Sportwagenmotor, der aufgrund zahlreicher Maßnahmen auch den nächsten Effizienzsprung erreicht.“

Der Vorgänger: M156 und Adaption M159
Im Vergleich zum Vorgängermodell M156 und der Adaption in Form des M159 – beides V8-Saugmotoren mit 6.208 cm3 Hubraum – bieten die innovativen Achtzylinder M177 und M178 mit nur 3.982 cm3 Hubraum Werte auf einzigartigem Niveau. Sowohl die Leistung, als auch das Drehmoment konnten dabei deutlich gesteigert werden – bei gleichzeitig signifikant niedrigerem Verbrauch.

Im Mercedes-AMG C 63 S leistet das Aggregat 375 kW (510 PS), das maximale Drehmoment von 700 Newtonmetern kann zwischen 1.750 bis 4.500 Umdrehungen abgerufen werden. Mit einem konkurrenzlos niedrigen Verbrauchswert von 8,2 Liter je 100 Kilometern (NEFZ gesamt) ist der C 63 das sparsamste Achtzylinder-Automobil im High-Performance-Segment und verbraucht rund 30 Prozent weniger als der M156.

Besonderheiten der innovativen Achtzylinder

Der M177 und M178 verfügen fast über die gleiche „DNA“. Unterschiede gibt es nur beim Einsatz von Leichtbau-Elementen, der Ölversorgung und der Konstruktion des Triebstrangs.

Die wesentlichen Merkmale auf einen Blick:

• Strömungsoptimierter Zylinderkopf mit Zirkonlegierung für maximale Leistungsfähigkeit des Motors selbst in Grenzbereichen.
• Beschichtete Zylinderlaufflächen mit neuester NANOSLIDE Technologie (optimierte LDS-Beschichtung).
• Die Integration der Turbolader in das heiße Innen-V (d.h. die Lader sind nicht außen an den Zylinderbänken, sondern dazwischen im Zylinder-V angeordnet) ermöglicht kompaktere Abmessungen, eine tiefere Einbaulage und eine optimale Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse.
• Die Ladeluftkühler stellen sicher, dass die von den Turboladern auf bis zu 140°C erwärmte Ladeluft vor Eintritt in die Brennräume wirkungsvoll abgekühlt wird und auf einem konstant niedrigen Niveau von maximal 25°C über Umgebungstemperatur bleibt.
• Die Wasserpumpe wird über eine Steuerkette angetrieben: Mit ihrer Förderleistung von 420 Litern bewegt die Wasserpumpe mehr als zwei Badewannenfüllungen pro Minute.
• Mit einer maximalen Drehzahl von 167.000 U/min werden bis zu 1.000 kg Luft pro Stunde mit einem max. Ladedruck von 1,8 bar (relativ) in die Brennräume befördert.
• Besonders schnelle und präzise arbeitende Piezo-Injektoren spritzen den Kraftstoff mit hohem Druck in die Brennräume und sorgen für ein besonders effektives Brennverfahren.
• Aktive Motorlager sorgen für exzellente Querdynamik-Performance bei gleichzeitig guter Laufkultur (bei M177: optional verfügbar).
• Ein Zweimassen-Schwungrad mit Fliehkraftpendel entkoppelt den Triebstrang von den Drehschwingungsanregungen und ermöglicht so eine hohe Laufruhe (nur M178).
• Die Trockensumpfschmierung mit zweistufiger Ölpumpe ermöglicht eine niedrigere Einbaulage des Aggregats und somit einen tieferen Schwerpunkt des Fahrzeugs (nur beim M178).

Bilder: Daimler AG