Binnen 30 Minuten ist am 18.12.2014 der Aktienkurs von BYD – “Build Your Dreams” an der Börse Hongkongs um 50 Prozent eingebrochen. BYD baut zusammen mit der Daimler AG u.a. das Modell Denza in China. Die Daimler-Aktie zeigte sich vom Kurseinbruch von BYD jedoch weitgehend unbeeindruckt.

DENZA wird in einem deutsch-chinesischen Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und BYD in Shenzhen gefertigt. / DENZA is manufactured by a Sino-German joint venture of Daimler and BYD in Shenzhen.

Kurseinbruch von 50 Prozent in 30 Minuten
Durchaus rätselhaft war der Einbruch der BYD-Aktie an der Börse in Hongkong: binnen 30 Minuten fiel der Kurs am 18. Dezember 2014 um die Hälfte. Die Konzernführung von BYD selbst habe hingegen keinerlei Erklärung für den Einbruch, das Kerngeschäft entwickele sich ganz normal.

Ein Ausstieg von Berkshire Hatheway bekannt
Nachdem sich Aktie zu Handelsbeginn am 18.12.2014 völlig unbewegt zeigte, setzte am Nachmittag der Kurssturz ein: binnen 30 Minuten hatten die HYD-Papiere 50 Prozent des Wertes eingebüßt, um sich danach wieder leicht zu erholen. Nach Börsenkurs versuchte BYD, Gerüchten entgegenzuwirken: Der Vorstand habe demnach keine Anzeigen dafür, dass Warren Buffet seinen Anteil von fast 25 Prozent verkaufen wollte – Buffet hat über seine Investmentholding Berkshire Hatheway seit 2008 Aktien des Unternehmens.

Auch die Rubel-Krise in Russland habe angeblich nur minimale Auswirkungen auf den Konzern. Probleme sollte der Elektroautobauer jedoch der niedrige Ölpreis machen, was den Durchbruch von Elektromobilität bremst.

BYD produziert in Zusammenarbeit mit der Daimler AG das Elektromodell “Denza” in China. Die Aktie des Autobauers aus Stuttgart zeigte sich hingegen weitgehend unbeeindruckt vom Kurzseinbruchs von BYD.

Bild: Daimler AG


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