Die Daimler AG beschäftigt in Deutschland 8.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung. Das sind rund sechs Prozent der Beschäftigten. Damit übertrifft das Unternehmen die gesetzlich geforderte Quote von fünf Prozent.

„Die Kolleginnen und Kollegen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Belegschaft. Vielfalt und Inklusion sind bei Daimler gelebte Praxis. Wir sind überzeugt, dass vielfältige Teams bessere Ergebnisse erzielen. Jeder Mitarbeiter bringt andere Talente und Perspektiven ein, die für unser Unternehmen sehr wertvoll sind“, erläutert Wilfried Porth, Personalvorstand und Arbeitsdirektor sowie Vorstand Mercedes-Benz Vans der Daimler AG.

Ausbildungsplätze und Praktika für junge Menschen mit Handicap
Besonderen Wert legt Daimler darauf, Nachwuchskräfte mit Behinderung zu fördern. Seit 2006 wurden 200 schwerbehinderte Auszubildende eingestellt. Auch 2015 sollen 24 ihre Ausbildung beginnen. „Gemeinsam arbeiten wir bei Daimler an einer Kultur der Inklusion. Dabei haben wir vor allem die Ausbildung, Kooperationen mit Schulen und Verbänden, ganzheitliche Barrierefreiheit, betriebliches Eingliederungsmanagement und die Kommunikation zu all diesen Themen im Fokus. Gute Erfolge haben wir bei der Ausbildung junger Menschen und der Beschäftigung von Kolleginnen und Kollegen mit Handicap erzielt“, erklärt Alfons Adam, Konzern- und Gesamtvertrauensperson für Schwerbehinderte.

Tim Widmaier zum Beispiel hat eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Daimler gemacht und übernahm dann eine Aufgabe im Qualitäts-management des Mercedes-Benz Werks Sindelfingen. In seiner Freizeit ist Widmaier erfolgreicher Rollstuhlfechter und hat letztes Jahr zweimal die Bronze-Medaille bei den Deutschen Meisterschaften in der Disziplin Degen und in der Disziplin Florett gewonnen. 2013 und 2014 nahm er am Weltcup im Rollstuhlfechten teil, der in Italien stattfand. „Ich habe meine Ausbildung bei Daimler gemacht und war vom ersten Tag an voll integriert. Meine Arbeit macht Spaß und mir stehen alle Entwicklungsmöglichkeiten offen“, sagt Tim Widmaier.

Auch bei der Einstellung Dualer Studenten legt Daimler Wert auf vielfältige Jahrgänge. Benjamin Lange hat sein Duales Studium mit Bachelorabschluss in Wirtschaftsinformatik bereits erfolgreich absolviert: „Daimler hat sich sehr dafür eingesetzt, dass ich mit meinem Sehvermögen von 20 Prozent die Duale Hochschule meistern konnte. Ich habe es geschafft und stehe jetzt voll im Arbeitsleben. Ich würde mich jederzeit wieder bei Daimler bewerben.“ Das Unternehmen unterstützt Lange mit einem speziellen Bildschirm. Bei Besprechungen werden die Präsentationen nicht über Beamer angezeigt, sondern direkt auf seinem Laptop.
Zudem arbeitet Daimler bei der Förderung junger Menschen mit Handicap eng mit verschiedenen Einrichtungen zusammen, beispielsweise der Schule an der Marcusalle in Bremen, der Paulinenpflege in Winnenden oder der Arbeitsagentur. So kann Daimler vielen jungen Menschen bereits in der Schulzeit Praktikumseinsätze vermitteln. Das Engagement für Schüler schließt auch Nachwuchskräfte mit Lernschwäche ein: Seit 2010 konnten über 100 junge Menschen mit einer Lernbeeinträchtigung die Ausbildung zum Metallwerker oder zur Metallwerkerin machen. Alle wurden nach ihrem erfolgreichen Abschluss übernommen.
Inklusion hört bei Daimler nicht hinter den Werkstoren auf, sondern setzt sich in der Wertschöpfungskette fort. Das Unternehmen vergibt jährlich ein Auftragsvolumen von rund 28 Million Euro an Behindertenwerkstätten in ganz Deutschland.

Quelle: Daimler AG


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