Der Spätsommer 2013 kennzeichnet nach der S-Klasse Weltpremiere den zweiten großen Höhepunkt des Jahres: die Internationale-Automobil-Ausstellung in Frankfurt/Main. Dort feiern unter anderem mit dem GLA und dem S 63 AMG gleich zwei Hochkaräter ihre Weltpremiere.

Mercedes-Benz S 350 BlueTec ( W222) 2012

9G-TRONIC
Weltpremiere für die erste Neunstufen-Wandlerautomatik 9G-TRONIC von Mercedes-Benz. Als ersten Modell wird damit serienmäßig der E 350 BlueTEC ausgestattet – sowohl in der Limousine als auch im T-Modell. Schwerpunkte in der Entwicklung des neuen Automatikgetriebes waren die Themen Schaltkomfort und Leichtbau. Eine neuartige Direktsteuerung ermöglicht in Kombination mit Doppeltorsionsdämpfer und Fliehkraftpendeltechnologie im Wandler, kaum wahrnehmbare, kurze Schaltungen. Zusammen mit der erweiterten Spreizung auf Grund der zwei zusätzlichen Gänge, können höhere Geschwindigkeiten bei niedrigeren Motordrehzahlen gefahren werden. Konkret bedeutet dies zum Beispiel, dass bei 120 km/h im 9. Gang lediglich ca. 1.350 U/min anliegen. Die 9G-TRONIC kann bis zu 1.000 Newtonmeter übertragen, ist für den Heck-, Allrad-, Hybrid- sowie Plug-In-Hybrid-Antrieb geeignet und wird in den folgenden Jahren in nahezu allen Baureihen und Motorisierungen zum Einsatz kommen.

Mercedes-Benz 9-Gang Automatik 9G-TRONIC

smart
smart times 2013 in Luzern. Auch zum 15. Geburtstag von smart kamen die Fans der rbane Trendmarke wieder zahlreich zum weltweit größten Treffen der smart Community. Insgesamt 1.700 smart Fans tummelten sich unweit des Vierwaldstättersee und stellten bei der legendären smart Parade mit 1.203 Fahrzeuge einen neuen Rekord auf. Das ist die längsten smart Parade aller Zeiten! Natürlich geht auch im neuen Jahr die Party weiter – smart times 14 findet in Cascais/Portugal statt.

smar times 2013

IAA
Mit fünf Weltpremieren setzt Mercedes-Benz auf der IAA in Frankfurt/Main eine echte Duftmarke, die perfekt zum Messemotto „Faszination Mercedes“ passt. Erstmal zusehen sind der neue Kompakt-SUV GLA sowie vier S-Klasse Neuheiten: S 500 PLUG-IN HYBRID, S 63 AMG und S 500 INTELLIGENT DRIVE. Außerdem gibt es mit dem Concept S‑Class Coupé einen Ausblick auf die nächste Generation des S-Klasse Coupés, das traditionell an der Spitze des Mercedes Modellprogramms steht und im Frühjahr 2014 Premiere haben wird.

Mercedes-Benz GLA 220 CDI 4MATIC (X156) 2013

Mit dem GLA bringt Mercedes das vierte Modell der Kompaktwagengeneration auf den Markt. Der kleine SUV ist handlich in der Stadt, agil und dynamisch auf Landstraßen und der Autobahn. Wahlweise kann das Fahrzeug mit Allradantrieb 4MATIC bestellt werden. Im Design an die A-Klasse angelehnt, beweist der GLA dennoch Eigenständigkeit durch einen optischer Unterfahrschutz, mehr Bodenfreiheit und eine große zweilamellige Kühlermaske sowie Powerdoms auf der Motorhaube. Im Heckbereich fallen die geteilten Rückleuchten ins Auge. Der neue GLA rollt ab 15. März 2014 zu den Händlern.

Mercedes-Benz S 63 AMG (V221) 2013

Mercedes-AMG schickt in Frankfurt den neuen S 63 AMG ins Rennen. Die neue “Fahrmaschine” ist auf Wunsch erstmals auch mit dem Performance-orientierten AMG Allradantrieb 4MATIC lieferbar. Zu den Stärken des neuen S 63 AMG zählen Leichtbau und absolute Performance- Leichtfüßig spielt der 585 PS starke AMG 5,5-Liter AMG-Achtzylinder mit der großen S-Klasse, als wäre es ein reiner Sportwagen. Optisch hält sich die AMG S-Klasse eher zurück. Eine leicht veränderte Frontschürze mit größeren Lufteinlässen und kleine hochglänzende schwarze Flics sowie die AMG-Abgasanlage mit zwei Doppelendrohen, verraten in erster Linie den neuen S 63 AMG.

Concept S-Class Coupé

Concept S-Class Coupé

Optisches Highlight in der Messehalle ist zweifelsohne das Concept S-Class Coupé. Bei der Umsetzung des Concept Fahrzeugs stand bei den Designern die “Sinnliche Klarheit” im Fokus. Die Sinnliche Klarheit gilt als Ausdruck modernen Luxus. Ziel ist es, klare Formen und glatte Flächen zu erzeugen, die Hightech inszenieren und zugleich Emotionen wecken. Das Concept S-Class Coupé verkörpert durch seine fließende Silhouette in moderner Weise sinnliche Klarheit. Dazu gehören beispielsweise die lange Motorhaube oder die kuppelförmig gespannten Dachlinie und die rahmenlosen Türen. Im Innenraum definiert der Viersitzer den aktuellen Stand des modernen Luxus durch eine spektakulär gestaltete Instrumententafel.

Mercedes-Benz S 500 PLUG-IN HYBRID (W 222) 2013

Die S-Klasse als Dreiliter-Auto – Waren noch vor wenigen Jahren noch kaum zu denken war, soll der neue S 500 PLUG-IN HYBRID jetzt möglich machen. Herzstück ist ein 333PS kräftiger 3,0‑Liter-V6-Turbo Benzinmotor der um einen 109PS starken Elektromotor ergänzt wird. Mit Hilfe des E-Motors und einer neuentwickelten Hochvolt ist die S-Klasse in der Lage, zirka 30 Kilometer weit rein elektrisch zu fahren. Das größte Potenzial zur Verbrauchsabsenkung durch den Hybridantrieb, bietet die Maximierung der Energierückgewinnung in Schub- und Bremsphasen. So wird im S 500 PLUG-IN HYBRID bei Betätigung des Bremspedals die Verzögerung zunächst durch den E‑Motor und nicht von der Scheibenbremse bewirkt. Zusätzlich wird in allen Schubphasen der Verbrennungsmotor abgeschaltet und ermöglicht das sogenannte “segeln” mit der S-Klasse. Mit diesen Hybrid-Maßnahmen erzeugt die S-Klasse unter den aktuellen Bedingungen der Zertifizierungsvorschrift einen Ausstoß von 69 g CO2 pro Kilometer – das entspricht umgerechnet einem Verbrauch von nur 3 Liter auf 100 Kilometer.

Wie könnte Auto fahren in der Zukunft aussehen? Das Forschungsfahrzeug S 500 INTELLIGENT DRIVE zeigt einen ersten Ausblick. Als erster Autohersteller der Welt hat Mercedes mit der S-Klasse INTELLIGENT DRIVE im August 2013 gezeigt, dass bereits heute auch im Überland- und Stadtverkehr autonomes Fahren möglich ist. Auf den Spuren von Bertha Benz zwischen Mannheim und Pforzheim wagten die Ingenieure den Versuch 100 Kilometer selbstständig mit der S-Klasse im dichten Verkehr – mit Ampeln, Kreisverkehren, Fußgängern, Radfahrern und Straßenbahnen – zu fahren. Die Fahrt war ein voller Erfolgt, der S 500 INTELLIGENT DRIVE meisterte die Route mit Bravour. Das besondere dabei ist, das die Fahrt nicht durch den Einsatz extrem teurer Spezialtechnologie ermöglicht wurde, sondern mithilfe seriennaher Technik wie sie ähnlich bereits heute in der neuen E- und S-Klasse verfügbar ist.

Bilder: Daimler AG