Der 1. Mercedes V Club Deutschland e.V. feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Gegründet wurde der Club im Juni 2003 und versteht sich als Interessengemeinschaft mit Schwerpunkt auf V-Klasse, Vito und Viano (Baureihen 638 und 639).

Mercedes-Benz Vito Allrad im Einsatz

Die Basis des 1. Mercedes V Club Deutschland (http://www.mercedes-v-club.de) wurde 1996 mit der Präsentation der Baureihe 638 (1996-2003) gelegt. Seit ihrer Einführung begeistern das multifunktionale Großraumfahrzeug V-Klasse und die Nutzfahrzeugvariante Vito vor allem mit ihrem Raumkonzept. Aber auch Sprinter sind im Club willkomen – und alle älteren Fahrzeuge aus der Tradition der Mercedes-Benz Transporter.

Das große Geburtstags-Clubtreffen fand vom 20. bis 22. September auf dem Gelände der Verkehrsversuchsanlage in Horstwalde südlich von Berlin statt. Mercedes-Benz Vans gratulierte mit einem umfangreichem Fahrzeugaufgebot aus aktuellen und historischen Fahrzeugen. Die ältesten Exemplare waren ein 170 V Kastenwagen aus dem Jahr 1951 und ein O 319 Panoramabus von 1961. Aktuelle Highlights setzten zwei Mercedes-Benz Sprinter der neuen Generation: ein 311 CDI sowie – bereits mit Abgasreinigung nach Euro VI – ein 319 CDI BlueTEC.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm zeigte insbesondere die Leistungsfähigkeit der Varianten mit Allradantrieb – das Areal in Horstwalde, Brandenburg, bietet sich dafür mit mehreren Geländestrecken und Hindernissen perfekt an. So transportierten serienmäßige Sprinter und Viano mit 4MATIC-Allradantrieb die Clubmitglieder und deren Angehörige über anspruchsvollste Routen. Je nach Streckenbeschaffeneheit legten sie dabei ein eindrucksvolles Tempo vor. Dabei spornten zwei Teilnahmefahrzeuge der ausschließlich für Damen offenen „Rallye Aïcha des Gazelles du Maroc 2013“ sie an, die das Gelände ebenfalls unter die Räder nahmen. Äußerlich in markantem Grün gehalten und erkennbar die Spuren der Langstreckenfahrt zeigend, haben der Vito 116 CDI 4×4 und der Sprinter 318 4×4 unter der Karosserie eine vollkommen serienmäßige Antriebs- und Motorentechnik – eine Vorgabe der Rallye-Organisatoren.

Schon die serienmäßigen Transporter mit Allradantrieb bieten im anspruchsvollen Gelände Leistungsfähigkeit, die sich ein ungeübter Offroad-Fahrer nie zutrauen würde. Bei Steigfähigkeit, Böschungs- und Kippwinkel sowie Wattiefe scheinen die Grenzen des technisch Möglichen überschritten. Im üblichen Alltagsbetrieb kommen somit hohe Sicherheitsreserven hinzu. Gewissermaßen in einer eigenen Liga spielt der Mercedes-Benz Zetros, den die Schwerlastsparte für das Clubtreffen zur Verfügung stellte: Das sechsachsige Spezialfahrzeug mit Allradantrieb nimmt selbst die mit 65 Prozent steilste Steigungsbahn auf dem Versuchsgelände in Horstwalde scheinbar ungerührt oder passiert die Verwindungsstrecke mit extremen Verwerfungen mit perfektem Bodenkontakt.

Bei Rundfahrten mit dem historischen Panoramabus O 319 lernten die Clubmitglieder die Verkehrsversuchsanlage und ihre technischen Einrichtungen kennen. Die Geschichte der Anlage reicht zurück bis in die erste Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Heute unterhält dort unter anderem die Bundesanstalt für Materialforschung und ‑prüfung ihr „Testgelände technische Sicherheit“. Der 170 V Kastenwagen, Urvater der Lieferwagen und im originalen „Scheunenfund“-Zustand erhalten, sowie der Viano V8 mit Plattformaufbau als schneller Kamterawagen rundeten als statische Exponate das Programm ab.

Quelle: Mercedes-Benz


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