Beim F1-Urteil des FIA-Tribunals ist das Silberpfeil-Lager um Mercedes-AMG Petronas relativ glimpflich davongekommen – auch der Reifenhersteller Pirelli erhielt lediglich ein blaues Auge.

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Das Internationale Tribunal des Automobil-Weltverbandes FIA entschied im Streit um den Reifentest von Pirelli, das der Rennstall von Mercedes-AMG Petronas vom kommenden Young Driver Test in Silverstone ausgeshlossen wird, – und eine Verwarnung bekommt. Geldstrafe oder Punktabzug gibt es hierbei nicht – nach einer seibenstündigen Anhörung am Donnerstag – nicht. Der Reifenhersteller Pirelli wurde verwarnt.

In einer 20-seitigen Urteilsbegründung erklärt das Tribunal, das der umstrittene Test nicht durchgeführt wurde, um den Silberpfeilen einen unfairen Vorteil zu erlangen, weder Pirelli noch Mercedes-AMG hätte hier in schlechter Absicht gehandelt. Nach Rücksprache mit Rennleiter Charlie Whiting – was sogar zweifach erfolgte – hätte es für Mercedes auch keinen Grund gegeben, nicht zu glauben, dass sie kein grünes Licht für die Test hätten.

Mercedes-AMG Petronas hat mittlweilen die Entscheidung nach aktuellen Informationen zur Kenntnis genommen und akzeptiert. Mercedes akzeptiert das Strafmaß einer Verwarnung und einer Nichtteilnahme am bevorstehenden Young Driver Test, die das Tribunal entschieden hat. Im Interesse des Sports wird das Team nicht von seinem Recht der Berufung gegen diese Entscheidung Gebrauch machen.

Bild: Daimler AG

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