Der F1 W04 kommt für die Saison 2013 wieder mit der typischen Schnabelform an der Nase – der Lufteinlass an der sehr zarten Nasenpartie ist dabei kleiner, als im Vorjahr. Der W04 kommt mit einer Aufhängung mit Schubstangen vorne – und Zugstreben hinten, um die Lebensdauer und Performance der Reifen zu optimieren.

Motorsports: FIA Formula One World Championship 2013

In der Höhe der Außenspiegel gibt es neue waagerechte Finnen, der Lufteinlass über den Fahrer ist kleiner, als zuvor. Die Seitenkästen sind deutlich unterschnitten, im vorderen Bereich sind 2 senkrechte Finnen zur Führung der Luft in die Richtung des Hecks installiert, neben dem Piloten dann ein kleiner Schlitz im Seitenkasten.

Das Auspuffsystem (Coanda) ist wohl anders, als beim W03. Im zentralen Bereich des Heckflügels über dem Hauptblatt gibt es nun eine neue Mechanik zur Aktivierung des DRS – der Flügel wird hier wohl per Hebel geöffnet.

Motorsports: FIA Formula One World Championship 2013

Inwieweit Mercedes das Fahrzeug ggf. noch ein wenig verändert, bevor es in Melbourne erstmals startet – wird man sehen. Mercedes hat aktuell mehr verändert, als die Konkurrenz – schaut man auf das letzte Jahr 2012. Wie Ross Brawn bereits verkündete, ist der entgültige neue Frontflügel ist jedoch noch nicht am Fahrzeug – dieser kommt beim ersten Rennen – auch kommen weitere Dinge in den nächsten Wochen.

Entstanden ist das Auto mit passiven Doppel-DR-System für eine bessere Aerodynamik des Heckflügels von Ex-Ferrari-Designer Aldo Costa unter der technischen Leitung von Bob Bell, Geoff Willis ist bereits am Fahrzeug für 2014. Die Aerodynamik machte Mike Elliott, der seit 2012 im Team ist. Hauptziele: mehr Anpressdruck und auf der mechanischen Seite des Management der Reifen zu beherrschen.

Ross Brawn bestätigte übrigens, dass Michael Schumacher für Daimler wohl Botschafter wird, aber nichts mehr mit dem Mercedes-F1-Team zu tun hat. Schumacher wird bei einigen Aktivitäten eine Rolle spielen, dann aber auf der Konzernseite – nicht für das Team. Eine offizielle Bestätigung dafür steht aktuell aber noch aus.

Bilder: Daimler AG