Die Mercedes-Benz Bank zieht sich nun auch, wie der Mitbewerber BMW, aus dem Depotgeschäft zurück. Zum Jahresende 2012 übernimmt die AAB – die Augsburger Aktienbank – die Wertpapierbestände von rund 10.000 Kunden.

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Den Depotkunden der Mercedes-Benz Bank werde im Herbst angeboten, ihre Bestände zur Augsburger Aktienbank AAG zu migrieren, dabei ist der Übertrag kostenlos und soll so einfach wie möglich gestaltet werden. Die Neukunden könnten künftig aus dem Finanz- und Investmentangebot von rund 300 Kapitalanlagegesellschaften wählen, bislang war bei der Mercedes-Bank bislang nur der Erwerb von Fonds möglich. Der Transfer wird am 2. Wochenende im November erfolgen. Ulrich Truckenmüller, Mitglied des Vorstands der AAB, stellt dazu fest: „Mit den neu gewonnenen Depotkunden der Mercedes-Benz Bank betreuen wir rund 250.000 Kunden mit einem Depotvolumen von deutlich mehr als 10 Milliarden EUR und gehören damit zu den führenden Wertpapierhäusern in Süddeutschland. Dabei profitieren alle unsere Kunden von der großen Auswahl aus rund 300 Kapitalanlagegesellschaften.“

Die AAB hat hier schon Erfahrung, hatte sie doch im vergangenen Jahr bereits 25.000 Kunden der BMW-Bank übernommen, – diese treten seitdem nur noch als Vermittler für die Augsburger Bank auf. Wertpapiergeschäft hilt durch die regulatorischen Auflagen und IT-Anforderungen als komplex und lohnt sich auf weniger spezialisierten Finanzdienstleister nicht.

Bild: Daimler AG


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