Mercedes-Benz hat durchaus einige Fahrzeuge im Angebot, – doch ein Fahrzeug ist bislang das teuerste Serienfahrzeug im Angebot: der G 65 AMG, die erste G-Klasse mit 12 Zylindern und 612 PS (450kW).

Es stimmt durchaus: Wir dachten dazumal erstmal an einen Tippfehler, als wir die Preisdifferenz des G 63 AMG von 137.504,50 Euro mit seinen 8 Zylindern und 544 PS (400kW) zum 12-Zylinder-Modell G 65 AMG mit 612 PS (450kW) betrachteten: 264.180,00 Euro – 126.675,50 Euro sollte das größere Modell mehr kosten. Und die Angaben stimmten.

Eine optische Unterscheidung der zwei AMG-Modelle bleibt schwierig, ist der Unterschied in der Optik doch minimal: ein anderer Grill, das AMG-Logo auf den Kopfstützen, der V12-Biturbo-Schriftzug auf den Fahrzeugseiten sowie die serienmäßige Polsterung designo Leder zweifarbig in Rautenoptik im Interieur (was Bestandteil des designo Exklusiv-Paketes ist, im G63 AMG optional lieferbar), hier jedoch mit AMG-spezifischer V12 Sitzgrafik. Die Instrumententafel ist serienmäßig beledert..

Der G 65 AMG wird mehr ein Exot auf deutschen Straßen bleiben, – mit seinen 612 PS aus dessen 12-Zylinder BiTurbo mit 5.980 cm3 – der Preisgestaltung sei dank.

Der Motor leistet 1.000 Nm Drehmoment und hat nach Angaben des Herstellers einen unvergleichlichen Mux aus Kraft und Laufkultur. Für den Einsatz des Motors wurde der 6.0 Liter V12 BiTurbo nochmals überarbeitet.

Seine Abnehmer bleiben exklusiv, wenige an der Zahl, – meist wohl eher mit mehreren Ölfeldern im Familienbesitz. Die Vielzahl der AMG-Kunden in Deutschland wird sich, wenn die Wahl auf die G-Klasse fällt, im G 63 AMG und seinen (durchaus ausreichenden) 544 PS wiederfinden.

Anmerkung: Der McLaren Mercedes SLR war natürlich bislang teurer – im aktuellen Angebot ist das Fahrzeug jedoch nicht mehr.

Bilder: Dirk Weyhenmeyer / MBpassion.de


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