Daimler möchte bei der Bus-Produktion in Ulm/Neu-Ulm und Mannheim angeblich bis zu 700 Stellen streichen – der Betriebsrat hofft noch auf Abmilderung.

Rund 3.700 Beschäftigte arbeiten in der Daimler-Bussparte, – und diese setzen aktuell große Hoffnungen in ihren Betriebsrat, der einen angekündigten Jobabbau teilweise verhindern möchte – so dessen Hoffnungen. Der Konzern möchte auf Kündigungen verzichten, will aber die Jobs über auslaufende Verträge abbauen. Im Gespräch mit der “Automobilwoche” äußerte sich ein Betriebsrat der Daimler-Bussparte. “Dem Vernehmen nach stehen bis zu 10 % der Arbeitsplätze auf der Kippe, – wir müssen nun in Gesprächen ausloten, über was man noch verhandeln kann” – so Friedrich Beck, Betriebsratsvorsitzende des Werks Ulm/Neu-Ulm.

Nächsten Donnerstag soll eine erste Verhandlungsrunde angesetzt werden – Beck erklärte, er sehe nicht ein, warum Arbeitsplätze in die Türkei verlagert werden sollten, wo ein Ausbau des Werks geplant sei: “Wir schreiben ja keine Verluste”, – so heißt es im Bericht selbst. Grund für den Job-Abbau sei der eher “schleppende Absatz”, so das Magazin.

Bild: Daimler AG

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